- 28.10.2004, 13:03:48
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Kroiher: JVP will Preisnachlässe als Ausgleich für Chaos bei den Wiener Linien
Leistungsdruck soll Qualität bei Öffis steigern
Wien, 28.10.2004 - "Die Fahrt mit der Wiener U-Bahn ist derzeit eine
einzige Zumutung: Defekte Züge, lange Wartezeiten und Fahrten im
Schritt-Tempo sind an der Tagesordnung", kritisiert Markus Kroiher,
Landesobmann der Jungen ÖVP Wien.
In den letzten Wochen nimmt die Zahl der Probleme auf den Wiener
U-Bahn-Linien immer mehr zu. "Zahlreiche Baustellen wie bei der U4 im
Bereich der U-Bahn-Station Hietzing und Wien-Landstraße oder im
gesamten Verlauf der U2 machen die Fahrt mit der Wiener U-Bahn zum
Geduldspiel", so Kroiher. "Wie sollen Autofahrer zum Umsteigen auf
die Öffis bewegt werden, wenn sogar die U-Bahn streckenweise nur mehr
im Schritt-Tempo unterwegs ist?" Gleichzeitig würden die Wartezeiten
in den U-Bahn-Stationen immer länger werden. "Immer öfter muss man
auf die U2 auch zu Spitzenzeiten mehr als 10 Minuten warten. Die
elektronisch angezeigten Wartezeiten auf den nächsten Zug gleichen
bei diversen U-Bahn-Stationen oft mehr einem Lotterie-Spiel als einer
vernünftigen Zeitansage."
Die JVP Wien erinnert in diesem Zusammenhang an ihre
Freecard-Kampagne mit der Forderung nach günstigeren Tarifen und
besserem Service bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. "Auch bei den
Wiener Öffis soll - ganz im Sinne des Rechnungshof-Berichts - mehr
Leistungsdenken einkehren. Es kann nicht sein, dass die Wiener Linien
gleich viel kassieren - egal, wie die Gegenleistung dafür aussieht.
Die Kunden muss für Verspätungen und Umwege entschädigt werden, die
Wiener Linien dazu gezwungen werden, endlich für eine annehmbare
Qualität bei den Öffis zu sorgen", so Kroiher abschließend.
Hinweis: Free-Card zum Download in druckfähiger Version:
http://www.jvpwien.at/freecard_JVP_Oeffis_Druck_02.pdf
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