• 23.10.2004, 13:44:06
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Scheuch: Gusenbauer versucht SPÖ aus der Führungskrise zu reden!

Rückenwind kann schnell zum Fallwind werden!

Wien, 23.10.2004 (OTS) - "SPÖ Vorsitzender Alfred Gusenbauer kann
die Führungskrise innerhalb der roten Genossen noch so schön reden,
sie wird dadurch trotzdem nicht gelöst!", so der freiheitliche
Generalsekretär, NRAbg. Uwe Scheuch zum heutigen Interview
Gusenbauers im Mittagsjournal. Die Ansagen seien weder in die Zukunft
gerichtet noch innovativ gewesen, sondern lediglich eine wieder
aufgewärmte "Rote Grütze", die ja bekanntlicherweise dadurch auch
nicht besser wird. Laut Scheuch stecke die SPÖ weiterhin in einer
latenten Führungsdiskussion, welche durch eine unklare Haltung in der
Türkeifrage nur noch verstärkt werde.

"Eigentlich tut mir Alfred Gusenbauer direkt leid, denn er schafft es
weder, die internen Kritiker von ganz links außen noch die
rebellische Jungen innerhalb seiner eigenen Fraktion klar auf Linie
zu bringen!", so Scheuch in Richtung SPÖ. Nach dem Tohuwabohu in der
Türkeifrage, dem gerade vor kurzem präsentierten
Wirtschaftsbelastungsprogramms von Genosse Matznetter und der ständig
aufkommenden Gerüchte von einer Ablöse Gusenbauers als Parteichef sei
es allerdings kein Wunder, dass die SPÖ laufend an Glaubwürdigkeit
verliert.

"Wenn die SPÖ auf Bundesebene so weiterarbeitet, dann könnte der von
Gusenbauer so angepriesene Rückenwind schnell zum Fallwind werden!
Gusenbauer wäre besser beraten, hin und wieder auf einen Rat von Dr.
Androsch oder anderen Parteigranden zu hören, als sich durch die
vermeintlich guten Tipps vom roten Genossen Darabos schön langsam
selbst innerhalb der SPÖ überflüssig zu machen!", so Scheuch
abschließend.

OTS0032    2004-10-23/13:44

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