• 21.10.2004, 13:37:52
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Glawischnig: Hilfeschrei der Studierenden ernst nehmen!

Situation an Universitäten ist dramatisch - von Bildungsschwerpunkt im Grasser-Budget nichts zu sehen

Wien (OTS) Die stv. Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig
appelliert angesichts der Protestveranstaltung der Studierenden an
Minister Grasser und Ministerin Gehrer, sich nicht leichtfertig aus
der Verantwortung zu ziehen. "Die Situation an den Universitäten ist
dramatisch. Die Bundesregierung ist gut beraten, die Anliegen der
Studierenden ernst zu nehmen, die laut und deutlich um Hilfe
schreien", erklärt Glawischnig, und weiter: "Von dem angeblichen
Schwerpunkt für die Bereiche Bildung, Universitäten, Forschung und
Entwicklung ist im Budget von Finanzminister Grasser weit und breit
nichts zu sehen. Es kann doch nicht ernsthaft der Glaube der
Regierung sein, mit dieser Unterdotierung in einem zentralen
Zukunftsfeld das Auslangen finden zu können."

Bereits im Jahr 2003 lag das Uni-Budget um 107 Millionen Euro unter
dem Budget des Vorjahres. Eine 6-prozentige Steigerung im Jahr 2004
hob das Budget auf den Stand von 1999. Nach zahlreichen Protesten von
Rektoren, Uni-Angehörigen, WissenschaftlerInnen und Studierenden,
kündigte Gehrer eine Steigerung für 2005 an. Statt des angekündigten
Zuwachses ist das Budget der Universitäten allerdings von 1.914
Millionen Euro im Jahr 2004 auf 1.906 Millionen Euro im Jahr 2005
gesunken. In Wirklichkeit sei daher das Uni-Budget seit 1999 nicht
gestiegen.

Rückfragehinweis: Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS0222    2004-10-21/13:37

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