- 19.10.2004, 13:44:54
- /
- OTS0199 OTW0199
Übernahmegesetz: Industrie für Gesetzesänderung
IV-GS Beyrer: Österreichische Kernaktionärsstruktur wünschenswert - Übernahmerichtlinie der EU lässt freie Hand zur neuen Ausgestaltung
Wien (OTS) - (PdI) Die Industriellenvereinigung (IV) spricht sich
anlässlich der aktuellen Diskussion für eine Neuregelung des
Übernahmegesetzes aus: "Grundsätzlich ist für die
Industriellenvereinigung der Erhalt bzw. die Schaffung privater
österreichischer Kernaktionärsstrukturen im Rahmen der
Privatisierungsmaßnahmen der ÖIAG wünschenswert. In diesem
Zusammenhang ist es unverständlich, wenn vorhandene private
österreichische Kernaktionäre nach dem Ausstieg bzw. Reduzierung der
ÖIAG-Anteile - obwohl sie keine zusätzlichen Anteile erworben haben
- gezwungen werden, an die anderen Aktionäre ein Übernahmeangebot zu
legen", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung,
Mag. Markus Beyrer.
Eine solche Situation kann nicht nur im Zuge von Privatisierungen,
sondern auch bei sonstigen Gesellschafterveränderungen entstehen. "Es
sollte daher grundsätzlich eine Neuregelung des Übernahmegesetzes und
der Übernahmeverordnung erfolgen", so der IV-Generalsekretär. Die
Übernahmerichtlinie der Europäischen Union macht in diesem
Rechtsbereich keinerlei Vorgaben, Österreich kann diesen frei regeln
und sollte dies - natürlich unter Beachtung der Notwendigkeiten des
österreichischen Kapitalmarktes - auch tun.
OTS0199 2004-10-19/13:44
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI






