• 16.10.2004, 14:00:46
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ÖVP-Bundeskongress: Bildungspolitik ist Wirtschaftspolitik - BILD

"Bildung.leben": Bildung schafft Sicherheit

Alpbach, 16. Oktober 2004 (ÖVP-PD) "Bildung schafft Sicherheit,
und die zentrale Aufgabe eines modernen Bildungsmanagements ist
daher die laufende und nachhaltige Qualitätssicherung und
Weiterentwicklung der Bildungsstruktur", so ÖVP-Bildungssprecher
Abg.z.NR Werner Amon, MBA. Unter seiner Leitung von fand heute,
Samstag, im Rahmen des ÖVP-Bundeskongresses in Alpbach der
Arbeitskreis "Bildung.leben" statt. ****

Eine Bestätigung für den richtigen Weg in Österreich sieht
Abg.z.NR Carina Felzmann in den steigenden Ausgaben für Bildung,
denn "heute geben wir so viel Geld für Bildung aus wie nie zuvor in
der Zweiten Republik". Auch wenn manche notwendigen Reformen wie
zum Beispiel die Universitätsreform heftige Diskussionen auslösen,
setze man damit Maßstäbe für die Zukunft. "Wir tragen jetzt die
Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder und daher müssen wir
auch optimale Rahmenbedingungen für unsere Wissensgesellschaft auf
dem Weg in die Zukunft schaffen", sagte Felzmann. Als Beispiel
dafür nannte sie die verstärkte Einbindung der Wirtschaft in den
Unterricht sowie den gezielten Einsatz neuer Medien.

Einen Appell für "Lebensbegleitendes Lernen" richtete die ÖVP-
Sprecherin für Entwicklungszusammenarbeit Abg.z.NR Mag. Karin Hakl
an den Teilnehmerkreis der Arbeitsgruppe. Vor dem Hintergrund der
demographischen Entwicklung hin zu einer alternden Gesellschaft
müsse der Fokus dabei in der Erwachsenen- und Weiterbildung liegen.
Nur so könne man dieser Entwicklung gegensteuern.
"Lebensbegleitendes Lernen muss im Zentrum der Politik stehen und
ich hoffe, dass wir im Rahmen des Alpbach-Kongresses eine
Werbekampagne dafür starten können", so Hakl.

Dr. Alexander Norman, Geschäftsführer der Norman Consulting
Karriereberatung, beleuchtete in seinen Ausführungen das
Zusammenspiel von Bildung und Arbeit. "Bildung muss in Zukunft den
Arbeitsprozess durchdringen. Es muss zu einer Verschmelzung der
beiden Bereiche kommen", sagte Norman. Dabei verwies er auf die,
seiner Ansicht nach notwendige Einführung von "Sabbaticals". "Das
Zeitphänomen in der Bildung darf nicht unterschätzt und muss dabei
auch berücksichtig werden. Die Voraussetzungen dafür müssen jedoch
schon in der Kindheit und Jugend gesetzt werden."

Einen Überblick über tertiäre Bildungseinrichtungen und deren
aktuelle Herausforderungen für die Zukunft bekamen die Teilnehmer
des Arbeitskreises von Mag. Dr. Markus Tomaschitz, MBA,
Geschäftsführer der Fachhochschule Joanneum. Während bei
Fachhochschulen eine berufsfeldbezogene Ausbildung auf
wissenschaftlicher Basis im Vordergrund stehe, sei auf den
Universitäten die wissenschaftsbezogene Ausbildung mit praktischem
Bezug im Fokus. "Universität und Fachhochschule sind gleichwertig,
aber nicht gleichartig", so Tomaschitz.

In diesem Zusammenhang sprach er auch von "akademischer
Mobilität". "Wir müssen jungen Menschen die Sicherheit geben, dass
sie in Zukunft zwischen den einzelnen Bildungsinstitutionen und
Systemen wechseln können", so Tomaschitz. Der Wettbewerb im Bereich
der tertiären Bildungseinrichtungen steige laufend durch
ausländische Anbieter und daher sei es wichtig, möglichst rasch die
Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen voranzutreiben, um so
einer möglichen Abwanderung von Studierenden und höchst
qualifizierten Arbeitskräften aus Österreich gegenzusteuern. "Die
Investitionen lohnen sich, denn die beste Wirtschaftspolitik ist
Bildungspolitik", sagte Tomaschitz abschließend.

HINWEIS: Druckfähige Fotos stehen unter www.oevp.at/fotodienst zur
honorarfreien Verwendung zur Verfügung.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS0033    2004-10-16/14:00

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