- 15.10.2004, 12:09:25
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Publizistik-Studierende verschärfen Protest
HörerInnenversammlung für Demonstration und rechtliche Schritte
Wien (OTS) - Bei der gestrigen (14.10.) HörerInnenversammlung der
Publizistik in Anwesenheit von MitarbeiterInnen der
Studienrichtungsvertretung (StRV) und der Institutsleitung wurde
erneut deutlich, wie viele Studierende sich vom derzeitigen
Diplomarbeitsstopp nicht nur betroffen sehen, sondern auch empört
schärfere Protestmaßnahmen gegen Rektorat und Ministerium fordern.
Die für kommenden Donnerstag (21.10.) angesetzte Demonstration gegen
die untragbaren Zustände an den Universitäten, angesichts derer der
Stehsatz von der "Weltklasse-Uni" als reine Provokation erscheint,
wurde von den etwa 250 Anwesenden bestätigt. Die Möglichkeit
rechtliche Schritte gegen die Universität einzuleiten, wegen des
Annahmestopps von Diplomarbeiten wird derzeit geprüft.
Studienrichtungsvertreterin Barbara Oberrauter bezeichnet es als
"schlimm genug, dass sich Studierende gezwungen sehen, ihren
Abschluss zu erklagen". An der HörerInnenversammlung sei die
Bereitschaft zum Handeln vieler aufgebrachter Studierender zu sehen
gewesen: "Viele Einzelfälle sammeln sich hier in kollektiver Wut", so
Oberrauter weiter.
Dass nun auch die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und
Kommunikationswissenschaft die angebliche Lösung des Wiener Problems
durch externe Betreuung (s. OTS0256, 12.10.04) in einer Stellungnahme
für absurd und naiv erklärt, hält die Studienrichtungsvertretung für
die einzig richtige Bewertung. Weiterhin werden vom Rektorat fixe
Zusagen für die notwendigen personellen (ProfessorInnen- und
AssistentInnenstellen) und räumlichen Ressourcen gefordert.
Rückfragehinweis: Rückfragehinweis: Barbara Oberrauter, Studienrichtungsvertretung Publizistik
0650 9908401
OTS0163 2004-10-15/12:09
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