FCG-Bohrn: Gleichstellung von Universitäts- und Fachhochschulabschlüssen muss kommen!

Jungvorsitzender sieht in Gleichwertigkeit der akademischen Grade eine Frage der Ehrlichkeit gegenüber Studenten

Wien (OTS) - "Die Gleichstellung der Abschlüsse von Fachhochschule und Universität ist natürlich im Interesse der Studenten, aber langfristig auch im Sinne eines ehrlichen akademischen Bildungssystems", so FCG Wien-Jungvorsitzender Sebastian Bohrn anlässlich der Präsentation des JVP-Bildungsprogramms von Bundesobfrau Abg.z.NR Silvia Fuhrmann am Bundestag der Jungen ÖVP. "Ich kann mir nicht erklären aus welchem Grund berufstätige Menschen, die ihre Ausbildung berufsbegleitend im Abendstudium an der Fachhochschule machen und von der Wirtschaft heiß begehrt sind, von universitärer Seite abgewertet werden, bloß weil Universitäten etwas in dieser Form nicht anbieten", so Bohrn. Fachhochschulen schließen eine Lücke universitärer Ausbildung und sind daher auch aus europäischer Perspektive, wichtiger Bestandteil eines gehobenen Bildungsstandards, wie Vergleiche mit Institutionen aus anderen EU-Mitgliedsstaaten beweisen.

Ungerechtigkeiten im Öffentlichen Dienst

"Wieso wird im Staatsdienst bei der Einstufung des Dienstverhältnisses zwischen den beiden Ausbildungen differenziert? Sachliche Gründe wird man lange suchen können in dieser Frage. Persönliche Befindlichkeiten der Mitglieder in der Rektorenkonferenz dürfen in der österreichischen Bildungslandschaft nicht maßgebliches Bestimmungskriterium sein", so Bohrn auf die Tatsache, dass FH-Akademiker im Öffentlichen Dienst mit Maturanten gleichgestellt sind. "Die Aufnahmekriterien sind bei Universität und Fachhochschule identisch, in beiden Institutionen muss der gleiche Reifenachweis geliefert werden. Wer also behauptet, das fachliche Niveau der Studienanfänger sei ein unterschiedliches, scheint sich mit der Thematik nicht ernsthaft auseinandergesetzt zu haben", so der Christgewerkschafter Sebastian Bohrn, selbst Fachhochschulstudent in Wien, abschließend.

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