- 14.10.2004, 10:02:32
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ÖH: ‚Schweigeministerin' Gehrer soll sich stellen
. Studierende sind ‚stinksauer' und wollen ‚Taten sehen'
Wien (OTS) - Täglich bekommt die ÖH (Österreichische
HochschülerInnenschaft) neue E-Mails mit Erfahrungsberichten von
Studierenden aufgrund der Aktion mailto:[email protected].
"Die Studierenden sind größtenteils stinksauer", schildert Barbara
Wittinger, aus dem Vorsitzteam der ÖH, das Feedback. "Klar ist, dass
an der höchst misslichen Lage der österreichischen Universitäten,
‚Schweigeministerin' Gehrer allein die Schuld trägt", erklärt
Wittinger. "Jetzt gibt es Forderungen von allen Seiten an sie und die
Ministerin schweigt beharrlich", so Wittinger.
Die ÖH ist erfreut darüber, dass sich die ÖRK (Österreichischen
Rektorenkonferenz) der langjährigen ÖH - Forderung nach einer 100
Millionen Euro Soforthilfe endlich anschließt. "Die ÖH verlangt genau
diese 100 Millionen Euro - Finanzspritze für die Universitäten schon
lange. Der finanzielle Zuschuss wäre als erstes Signal durchaus
positiv zu werten. Dennoch müssen langfristige Lösungen angestrebt
werden", so Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH.
"Die österreichischen Universitäten zu ruinieren, so wie es
‚Schweigeministerin' Gehrer getan hat, ist ein Skandal, aber dann
auch noch die Verantwortung für diese Missetaten abzuschieben ist
eine Frechheit sondergleichen", kommentiert Patrice Fuchs aus dem
Vorsitzteam der ÖH die Situation. "Es ist höchste Zeit den Menschen
zu erklären, welche nachhaltigen Lösungsstrategien jetzt angewendet
werden können. Wir fordern die Ministerin auf, den Mauer des
Schweigens endlich zu durchbrechen und Farbe zu bekennen", so Fuchs.
Das Vorsitzteam der ÖH abschließend: "Die Studierenden haben sich
Antworten und Hilfestellungen verdient."
OTS0059 2004-10-14/10:02
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