- 11.10.2004, 09:55:05
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Böhm: "Medizinische Universität Wien lässt 41 Studierende im Regen stehen!"
Medizinische Universität Wien nicht an einer Lösung der Platzbeschränkungs-Problematik interessiert"
Wien (OTS) - "Während die Medizinische Universität Graz kooperativ
ist, lässt die Medizinische Universität Wien (MUW) 41 Studierende
einfach im Regen stehen" erklären die Vorsitzenden der ÖH an der MUW
Judith Böhm und Martin Andreas in einer Reaktion auf die Ankündigung
der MedUni Graz. Grund für die neuerliche Aufregung der
Studierendenvertreter ist, dass die MedUni Graz die Problematik um
die Warteliste für den 2. Studienabschnitt des Medizinstudiums gelöst
hat und allen 71 betroffenen Studierenden einen Platz im zweiten
Studienabschnitt zur Verfügung stellt. Durch "die Ignoranz der MUW
hingegen, verlieren die betroffenen Studierenden neben einem gesamten
Studienjahr auch viele Sozialleistungen" so Böhm, die weiters die
"mangelnde Bereitschaft zur Problemlösung des Rektorates der MUW"
massiv kritisiert.
An der Medizinischen Universität Graz wurden von Vizerektor
Reibnegger die Gruppenplätze im 3. Semester dahingehend erhöht, dass
alle Studierenden der Warteliste ohne Verzögerung weiterstudieren
können, das heißt einen Platz im Kleingruppenunterricht des 3.
Semesters zur Verfügung gestellt bekommen. Das Entspricht einer
Erhöhung der Plätze um 27%.
"Wir fordern, dass auch die Medizinische Universität Wien den
Studierenden, die die SIP 1 positiv absolviert haben, ein
unverzügliches Weiterkommen ermöglicht und die Plätze der
Kleingruppen aufstockt", so die Vorsitzenden Judith Böhm und Martin
Andreas. Wenn es an der Medizinischen Universität Graz möglich ist,
die Plätze von 264 auf 335 zu erhöhen, sollte es für die Medizinische
Universität Wien kein Problem sein bei einem ursprünglichen
Platzkontingent von 520 Plätzen, die weiters notwendigen 41 Plätze
zur Verfügung zu stellen.
Böhm und Andreas kündigten auch an, neuerlich Gespräche mit dem
Rektorat zu suchen und auf eine schnelle und vor allem nachhaltige
Lösung der Problematik zu drängen. "Wir fordern, dass die skandalösen
Zustände für die Studierenden an der Medizinischen Universität Wien
endlich ein Ende haben!" so das Vorsitzendenteam abschließend.
OTS0048 2004-10-11/09:55
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