- 10.10.2004, 15:59:32
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Heizkostenzuschuss: Schaunig: Grasser agiert wie Ebenezer Scrooge
Für Soziallandesrätin in Kärnten alles auf Schiene - Finanzminister Grasser soll Kärntner Heizkostenzuschuss aus den Einnahmen der Mineralölsteuer verdoppeln
Klagenfurt (SP-KTN) - Im Bundesland Kärnten ist hinsichtlich eines
Heizkostenzuschusses für sozial Bedürftige für kommenden Winter alles
aus Schiene- "Jene Heizkostenzuschüsse, die bisher bestanden haben
wurden zusammengeführt, vereinfacht und entbürokratisiert, damit sind
die Hausaufgaben in Kärnten sogar inklusive Fleißaufgaben gemacht, es
werden rund 1,5 Millionen Euro an Mitteln für die heurige Aktion zur
Verfügung stehen", freut sich Soziallandesrätin Gaby Schaunig (S).
Die Kärntner Soziallandesrätin fordert aber BM Grasser im gleichen
Atemzug auf, den Kärntner Heizkostenzuschuss aus seinen Mehreinnahmen
über die Mineralölsteuer rasch und unbürokratisch zu verdoppeln. "Das
wäre aus meiner Sicht nur fair, immerhin ist alleine das Heizöl in
diesem Jahr um ein Viertel teurer und der Finanzminister sitzt in
seinem warmen und trockenen Büro und betrachtet die Mehreinnahmen aus
den gestiegenen Energiepreisen, während viele Kärntnerinnen und
Kärntner sich Sorgen machen, wie sie die Heizkosten aufbringen
sollen. "Das ist keine moderne Politik, sondern erinnert an den
Beginn eines Weihnachtsmärchens von Charles Dickens und den herzlosen
Ebenezer Scrooge", sagt Schaunig und ergänzt: "Ich fordere
Finanzreferent Pfeifenberger auf, die Verdoppelung umgehend in
Verhandlungen mit BM Grasser sicherzustellen, damit ein
Winter-Happy-End in dieser Frage erreicht werden kann." (Schluss)
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