- 08.10.2004, 15:25:53
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Außenministerin Ferrero-Waldner begrüßt Verleihung des Friedensnobelpreises an Wangari Maathai
Wien (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner zeigte sich
erfreut über die heutige Entscheidung des Nobelpreis-Komitees, den
diesjährigen Friedensnobelpreis an die kenianische Umweltaktivistin
Wangari Maathai zu verleihen.
"Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit des österreichischen
Außenministeriums hat der Umweltschutz und die Bewahrung der
Artenvielfalt stets eine besondere Rolle gespielt. Das
Außenministerium hat daher auch das 'Green Belt Movement'
(Grüngürtelbewegung) von Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai
in Kenia unterstützt und zwischen 1993 und 2000 Projekte in
Zusammenarbeit mit CARE-Österreich durchgeführt. Insgesamt belief
sich unsere Hilfe auf über Euro 750.000,-. Es konnte ein
Trainingszentrum in Nairobi aufgebaut werden, um die Organisation zu
stärken und vor allem Frauen auszubilden. Baumschulen wurden
errichtet und Setzlinge im ganzen Land gepflanzt. Damit wurde ein
wirksamer Beitrag geleistet, die Abholzung in Kenia einzudämmen und
das Bewusstsein für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung zu
schaffen."
"Die Entscheidung, diese Auszeichnung erstmals an eine
afrikanische Frau zu verleihen ist eine wichtige internationale
Würdigung der Bemühungen dieser beeindruckenden Frau. Viel zu oft
werden die Entwicklungen in Afrika - mit all ihren Problemen und
Chancen - aus unserer Wahrnehmung verdrängt. Ich sehe den heute
verliehenen Friedensnobelpreis daher als eine Chance, unser Blickfeld
gerade im Bezug auf Afrika zu erweitern", so Ferrero-Waldner.
OTS0228 2004-10-08/15:25
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