Außenministerin Ferrero-Waldner begrüßt Verleihung des Friedensnobelpreises an Wangari Maathai

Wien (OTS) - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner zeigte sich erfreut über die heutige Entscheidung des Nobelpreis-Komitees, den diesjährigen Friedensnobelpreis an die kenianische Umweltaktivistin Wangari Maathai zu verleihen.

"Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit des österreichischen Außenministeriums hat der Umweltschutz und die Bewahrung der Artenvielfalt stets eine besondere Rolle gespielt. Das Außenministerium hat daher auch das 'Green Belt Movement' (Grüngürtelbewegung) von Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai in Kenia unterstützt und zwischen 1993 und 2000 Projekte in Zusammenarbeit mit CARE-Österreich durchgeführt. Insgesamt belief sich unsere Hilfe auf über Euro 750.000,-. Es konnte ein Trainingszentrum in Nairobi aufgebaut werden, um die Organisation zu stärken und vor allem Frauen auszubilden. Baumschulen wurden errichtet und Setzlinge im ganzen Land gepflanzt. Damit wurde ein wirksamer Beitrag geleistet, die Abholzung in Kenia einzudämmen und das Bewusstsein für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung zu schaffen."

"Die Entscheidung, diese Auszeichnung erstmals an eine afrikanische Frau zu verleihen ist eine wichtige internationale Würdigung der Bemühungen dieser beeindruckenden Frau. Viel zu oft werden die Entwicklungen in Afrika - mit all ihren Problemen und Chancen - aus unserer Wahrnehmung verdrängt. Ich sehe den heute verliehenen Friedensnobelpreis daher als eine Chance, unser Blickfeld gerade im Bezug auf Afrika zu erweitern", so Ferrero-Waldner.

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