Lunacek: Große Freude über Friedensnobelpreis an Wangari Maathai

Maathai ist für kenianische Grüne in Regierung - Mitbegründerin der kenianischen Green Party

Wien (OTS) - "Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Gründerin des Green-Belt-Movement Wangari Maathai ist eine wunderbare Auszeichnung für eine großartige Frau," ist Ulrike Lunacek, Außenpolitiksprecherin der Grünen, über die Entscheidung des Osloer Nobelkomitees erfreut. "Diese höchste Auszeichnung für die kenianische Grün-Aktivistin und stellvertretende Umweltministerin ist außerdem ein Signal dafür, dass Umwelt- Frauen- und Menschenrechtsfragen wieder ins Scheinwerferlicht von Politik rücken sollten," meint Lunacek.

"Ich habe Wangari Maathai selbst im September 2002 in Nairobi kennengelernt. Eindrücklich schilderte sie mir ihren jahrzehntelangen Kampf für den Schutz der Wälder vor industrieller und willkürlicher Abholzung, und die Repressalien und Haft, die sie dafür immer wieder in Kauf nehmen musste," berichtet Lunacek. "Maathai war auch eine der HauptorganisatorInnen des Treffens der African Greens in Nairobi im Dezember 1998 und hat bei der Schaffung der African Greens eine wichtige Rolle gespielt. Nun ist sie als Vertreterin von Mazingira, der Kenyanischen Grünen Partei, Mitglied der Regierung von Präsident Mwai Kibaki," betont Lunacek die Bedeutung, die Maathais sowohl für die Umwelt- und Menschenrechtsbewegung als auch für die Grüne Bewegung in Kenya und Afrika hat. "Maathai steht auch dafür, dass es in Afrika Zivilgesellschaften gibt, die etwas bewegen", so Lunacek.

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