- 08.10.2004, 12:04:37
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Martinz: Offen für Neues, offen in eine gemeinsame friedvolle Zukunft
Der Blick in die Zukunft in einem gemeinsamen Europa ist richtungsweisend für nächste Generationen.
Klagenfurt (OTS) - Wenig Verständnis zeige er, EU-Landesrat Josef
Martinz, für die Bezeichnung "gefährliches Experiment" für die
künftige Euregio durch den Obmann des Kärntner Heimatdienstes, Josef
Feldner. "Europa ist zusammengewachsen, Europa lebt vom Gedanken des
Friedens und das erweiterte Europa ist das Europa unserer und der
nächsten Generationen", so Martinz. Kärnten werde im großen Europa
bestehen können, wenn es die Grenzen in den Köpfen abbaut, wenn die
Menschen im Land mit Mut und Geschick offen an ihre Nachbarn
herantreten, um für unser Land wirtschaftlichen wie
gesellschaftlichen Weitblick zu erlangen.
"Ich stehe für ein respektvolles Gedenken an Vergangenes aber ich
stehe auch für ein künftiges Miteinander, denn Europa lebt und der
Gedanke an das friedvolle Miteinander lebt ebenso", betont Martinz.
Wie wollen wir unsere Kindern auf das Leben in einem großen Europa
ermöglichen, wenn wir das Denken daran mit Schranken belegen, fragt
Martinz.
Kärnten liege an einem Schnittpunkt, an dem verschiedene Völker mit
ihren Traditionen und mit ihrem Blick auf die Zunkunft
zusammentreffen. "Seit 25 Jahren arbeitet Kärnten in der ARGE Alpe
Adria mit italienischen Regionen sowie mit Slowenien und Kroatien und
Partnern in Deutschland, Ungarn und der Schweiz erfolgreich
zusammen!", so Martinz. Nun gelte es, diese Zusammenarbeit in der
Euregio mit unseren unmittelbaren Nachbarn zu vertiefen.
"Die geplante Euregio ist ein Beweis dafür, dass Menschen unter
friedlichsten Vorzeichen gemeinsam für nächste Generationen arbeiten
wollen und die Vorteile der Zusammenarbeit für jeden einzelnen
nutzbar machen wollen", so Martinz. (Schluss)
OTS0142 2004-10-08/12:04
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