• 08.10.2004, 11:29:00
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Wohnbauförderung für 9.247 Wohneinheiten bewilligt

Prokop: Den Menschen leistbaren Wohnraum ermöglichen

St. Pölten (NLK) - Mit den gestern beschlossenen Förderungen und
Zuschüssen für insgesamt 9.247 Wohneinheiten werde vielen Häuslbauern
und Bürgern, die ihr Heim sanieren wollen, die Möglichkeit gegeben,
noch vor dem Winter mit den Bauarbeiten zu beginnen. Auch die
Bauwirtschaft erhalte einen kräftigen Impuls, da weitere
Gesamtinvestitionen in der Höhe von 460 Millionen Euro ausgelöst
werden, so Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Damit kann
die Bausaison noch voll ausgenützt und auch der
Winterarbeitslosigkeit wirksam gegengesteuert werden.

Die Wohnbauförderung, so Prokop, verfolge mehrere Ziele zugleich:
Man wolle leistbaren Wohnraum für die Menschen bereitstellen und
auch der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt einen kräftigen Impuls
geben. Mit den jährlich durch den Wohnbau ausgelösten
Gesamtinvestitionen von rund 1,4 Millionen Euro würden 30.000
Arbeitsplätze längerfristig abgesichert. Dies sei vor allem darauf
zurückzuführen, dass beim Wohnbau, vor allem in der Althaussanierung,
noch die menschliche Arbeitskraft gegenüber dem Maschinen- und
Materialeinsatz überwiege. Mit dem Wohnbau gehe das Land
unterstützend ins ganze Land hinaus. In allen Gemeinden des
Bundeslandes werden Einfamilienhäuser errichtet. In den letzten zehn
Jahren habe man es auch geschafft, in 470 von 573 Gemeinden Bauland
sparende Mehrfamilienhäuser zu errichten, zeigt sich Prokop stolz. In
der Wirtschaft seien es vor allem die Klein- und Mittelbetriebe, die
vom Wohnbau profitieren. Nicht Großaufträge für einzelne Unternehmen,
sondern regional ansässige Baumeister, Fassadenfirmen, Dachdecker,
Installateure und weitere Gewerbebetriebe kommen vermehrt zum Zug.

Äußerst zufrieden zeigt sich Prokop auch über das Anlaufen der
neuen Wohnbauförderung des Landes, die ökologische Schwerpunkte
setzt, sozial ausgewogen ist und von der auch die Wirtschaft
profitiert. Jedes Haus, das seit Jahresbeginn mit Wohnbauförderung
gebaut wird, benötigt den NÖ Energieausweis. Dieser NÖ Energieausweis
gibt den Energieverbrauch in Kilowattstunden pro Quadratmeter und
Heizperiode an. Für die Förderung heißt das: je niedriger die
Energiekennzahl, desto höher die Förderung und desto größer vor allem
die längerfristige Ersparnis bei den monatlichen Energiekosten.
Außerdem wird die soziale und familiäre Situation stark
miteinbezogen, mit klaren Schwerpunkten auf Jungfamilien. Auch die
"Superförderung" und "Wohnbeihilfe" - also die direkten Zuschüsse für
den Einzelnen - bleiben aufrecht. "Damit wollen wir sozial Schwachen
leistbaren Wohnraum mit guter Lebensqualität ermöglichen", betont
Prokop.

OTS0119    2004-10-08/11:29

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