Bürgermeister-"Millionenshow": Gemeindeoberhäupter mit Anpackermentalität

Armin Assingers "Bürgermeister-Special" am 16. Oktober in ORF 1

Wien (OTS) - Eine neue Grünzone, ein Naturlehrpfad oder ein Kinderspielplatz - Österreichs Gemeindeväter und -mütter hatten am Donnerstag, dem 7. Oktober 2004, bei der Aufzeichnung des "Bürgermeister-Specials" der "Millionenshow" in Köln die Gelegenheit, bis zu 50.000 Euro für ein gemeinnütziges Projekt zu erspielen. ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm vor der Aufzeichnung: "Es freut mich, dass sich so viele Bürgermeister angemeldet haben. Leider konnten wir nur zehn von ihnen in die 'Millionenshow' einladen. Ich hoffe, dass unsere Kandidaten auf diese Weise einige ihrer Projekte realisieren können." Moderator Armin Assinger zeigte sich vom Mut der Kandidaten beeindruckt: "So ein Auftritt ist ein zweischneidiges Schwert und kann auch danebengehen! Dass die Bürgermeister dieses Risiko auf sich nehmen, ist für mich ein Zeichen, dass sie wirklich eine Anpackermentalität haben." Welche Gemeindeoberhäupter den Sprung in die Mitte schaffen und wie viel Geld sie für ihre Projekte mit Wissen und Einsatz von Telefon-, Publikums- und 50:50-Joker erspielen, erfahren die Zuschauer am Samstag dem 16. Oktober, um 20.15 Uhr in ORF 1 beim "Bürgermeister-Special" der "Millionenshow".

Bis zu 50.000 Euro für österreichische Gemeinden

Anna Schlaffer, Bürgermeisterin von Raiding im Burgenland: "Wir sind eine recht kleine Gemeinde, und da ist die Chance auf 50.000 Euro eine große Sache - größer als die Angst vor einer Blamage. Am schwierigsten wird für mich aber die Auswahlrunde." Doch auch die Werbung für den Heimatort war für einige Bürgermeister treibende Kraft, um sich zu bewerben. Maximilian Koschitz aus Friesach in Kärnten kam als mittelalterlicher Fürst ins Studio, um den örtlichen Mittelalterverein im ganzen Land bekannt zu machen und "natürlich können wir das Geld auch sehr gut brauchen". Ähnlich Martin Schuster aus Perchtoldsdorf in Niederösterreich: "Ich habe durch eine Mitarbeiterin von dem Special erfahren. Zuerst hatte ich eigentlich gar kein so großes Interesse daran, doch dann hab ich mir gedacht, dass man eigentlich keinen Euro auslassen sollte - denn in jeder Gemeinde gibt es viele Projekte, für die Geld benötigt wird." Ernst Gödl, Bürgermeister von Zwaring-Pöls in der Steiermark: "Die Idee, in der 'Millionenshow' zu sein, ist schon super, jetzt bin ich aber schon total nervös, denn die Zeit zum Vorbereiten war sehr kurz. Privat würde ich mich wohl eher nicht bewerben, aber für die Gemeinde hab ich es dann doch getan." Das Gegenteil war bei Gerti Ofenböck der Fall: Die Bürgermeisterin von Krensdorf im Burgenland wurde "von meinen lieben Kolleginnen auf der Gemeinde angemeldet".

Die zehn Bürgermeister beim "Millionenshow"-Special:

Gertrude Ofenböck, Bürgermeisterin von 7031 Krensdorf (Burgenland), möchte das leer stehende Gemeindeamt des Orts als Tagesstätte für Senioren adaptieren.

Anna Schlaffer, Bürgermeisterin von 7321 Raiding (Burgenland), hofft, in ihrer Gemeinde eine Grünzone zu einer Parkanlage als Treffpunkt für Jung und Alt umgestalten zu können.

Maximilian Koschitz, Bürgermeister aus 9360 Friesach (Kärnten), hat sich vorgenommen, mit der Gewinnsumme einen Erlebnisweg von der Friesacher Altstadt hinauf auf den Petersberg anlegen zu lassen. Dabei sollen vor allem Langzeitarbeitslose eine Beschäftigung finden.

Matthias Krenn, Bürgermeister von 9546 Bad Kleinkirchheim (Kärnten), träumt von einem Mehrzwecksportplatz für Fußballspieler, Inlineskater und Stockschützen.

Martin Schuster, Bürgermeister von 2380 Perchtoldsdorf (Niederösterreich), würde im Falle eines Gewinns einen Naturlehrpfad durch die Perchtoldsdorfer Heide errichten lassen.

Egon Höll, Bürgermeister von 4831 Obertraun (Oberösterreich), plant, das gewonnene Geld dem Welterbe Wanderwelt Dachstein-Krippenstein zur Verfügung zu stellen.

Gerhard Steinbauer, Bürgermeister von 5640 Bad Gastein (Salzburg), möchte einen Kinderspielplatz in seiner Gemeinde erneuern lassen. Schüler der Volks- und Hauptschule können in Projektgruppen Ideen erarbeiten, die in die Gestaltung des Spielplatzes einfließen sollen.

Sollte Ernst Gödl, Bürgermeister von 8142 Zwaring-Pöls (Steiermark), zu den glücklichen Gewinnern gehören, kommt das Geld ebenfalls einem Kinderspielplatz zugute: Der Spielplatz der Volksschule soll erweitert werden.

Hans-Jörg Peer, Bürgermeister von 6162 Mutters (Tirol), möchte ein Alten-Wohn-Pflegeheim bauen und Schutzwege für Kinder auf der Dorflandstraße anlegen lassen.

Andreas Amann, Bürgermeister von 6822 Schnifis (Vorarlberg), würde einen Teil des Gewinns zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei der ortsansässigen Seilbahngenossenschaft aufwenden und den Rest für ein Jugendprojekt zur Verfügung stellen, in dem Jugendliche selbst ihre Freizeitangebote mitbestimmen können.

Der Fragenbaum zum "Bürgermeister-Special" der "Millionenshow":

Frage 1: 100 Euro
Frage 2: 200 Euro
Frage 3: 300 Euro
Frage 4: 400 Euro
Frage 5: 500 Euro (Gewinnstufe)
Frage 6: 1.000 Euro
Frage 7: 2.000 Euro
Frage 8: 3.000 Euro
Frage 9: 4.000 Euro
Frage 10: 5.000 Euro (Gewinnstufe)
Frage 11: 10.000 Euro
Frage 12: 20.000 Euro
Frage 13: 30.000 Euro
Frage 14: 40.000 Euro
Frage 15: 50.000 Euro
Die ausgespielten Gewinnsummen werden vom AWD zur Verfügung gestellt.

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