- 07.10.2004, 15:35:55
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Mineralölhändler und Tankstellenbetreiber für gänzliche Schließung der Landestankstellen!
Klagenfurt (OTS) - Die Kärntner Tankstellenbetreiber und
Mineralölhändler sprechen sich für die gänzliche Schließung aller
Kärntner Landestankstellen aus. "Das Land könnte sich viel Geld
ersparen, wenn es die Treibstofflieferungen öffentlich ausschreiben
und sich des landesweiten Netzes von 274 gewerblichen Tankstellen
bedienen würde", erklären die beiden Branchensprecher Max Stechauner
(Mineralölhandel) und Ernst Habernig (Tankstellenbetreiber).
Stechauner und Habernig rechnen bei einer Schließung mit einem
Einsparungspotential von zumindest 500.000 jährlich Euro für das
Land. "Mit diesem Betrag könnten vor allem die Kärntner Pendler
unterstützt werden", erklären die Funktionäre. Ein solches Vorgehen
brächte für mehr Kärntnerinnen und Kärntner einen größeren
Kostenvorteil als die derzeitige Aktion der Öffnung der landeseigenen
Tankstellen. Zudem würde der ökologisch bedenkliche Tanktourismus
(inklusive Verkehrsbehinderungen) zu den Landestankstellen der
Vergangenheit angehören.
Stechauner und Habernig zum möglichen Procedere: Das Land Kärnten
schreibt den gesamten Bedarf für Benzin und Diesel in regelmäßigen
Abständen aus. Das große Nachfragevolumen garantiert, dass über
Mengen- oder Flottenrabatte der jeweils günstigste Preis für das Land
zu erzielen ist. Die Betankung der Dienst-Pkw sowie der Lkw der
Straßenmeistereien und Bauämter erfolgt an den Tankstellen des
Bestbieters. Durch die Verwendung von Tankcards ist eine
Rund-um-die-Uhr-Versorgung gegeben.
"Durch die Schließung der landeseigenen Tankstellen und die
folgende Ausschreibung würde sich das Land Personal- und
Betriebskosten ersparen und für die eigene Flotte einen attraktiveren
Treibstoffpreis mit besserem Service erhalten", erklären Stechauner
und Habernig. Zudem würde eine Schließung der Landestankstellen einen
weiteren Schritt Richtung schlankere Landesverwaltung bedeuten.
OTS0250 2004-10-07/15:35
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