Brennerbasistunnel: Eder kritisiert Verschiebung der Fertigstellung

Grund für Verzögerung ist Generalverkehrsplan - Tiroler Bevölkerung die Leidtragenden

Wien (SK) Auf heftige Kritik stößt bei SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die Ankündigung von Verkehrsstaatsekretär Kukacka, wonach die Fertigstellung der neuen Bahntrasse des Brennerbasistunnels um fünf Jahre verschoben wird. Für Eder steht die Verschiebung im direkten Zusammenhang mit dem von der Regierung ausgearbeitetem Generalverkehrsplan. Dieser sei von Anfang an "völlig unrealistisch" gewesen, wie der SPÖ-Verkehrssprecher am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst festhielt. "Es zeigt sich, dass alles, was in diesem Generalverkehrsplan drinnen steht, nicht hält und der GVP daher neu konzipiert gehört", so Eder. ****

Der SPÖ-Verkehrssprecher betonte weiters, dass er vollstes Verständnis für die Unmutsbekundungen von Landeshauptmann-Stellvertreter Hannes Gschwentner habe. Der Bau des Brennerbasistunnels würde die Verkehrsbelastung für Tirol verringern und somit eine Erleichterung für die Tiroler Bevölkerung bedeuten. Die Leidtragenden der Verzögerung sind daher die Menschen in Tirol -diese hätten die Zeche für die verfehlte Verkehrspolitik der schwarz-blauen Regierung zu bezahlen. Abschließend bot Eder daher Verkehrsminister Gorbach neuerlich die SPÖ-Alternative "Wege in die Zukunft" an, die als Grundlage für eine Schadensbegrenzung dienen würde, so der SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) ps

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