- 30.09.2004, 15:19:06
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Sozial-Landesrat Ackerl: Schwarz-Grün muss nun den Worten auch Taten folgen lassen
Erfreuliche Unterstützung für den längst eingeleiteten Strategiewechsel in der Altenpflege
Linz (OTS) - "Es ist absolut erfreulich, dass ÖVP und Grüne einmal
mehr ihre Unterstützung für den von mir bereits 1996 fixierten
Strategiewechsel in der Altenpflege ‚mobil vor stationär‘ verkünden.
Nur darf es bei keinen Lippenbekenntnissen bleiben," fordert der
oberösterreichische Sozial-Landesrat Josef Ackerl. Eine der
Möglichkeiten in der Landesregierung den "Taten auch Worten" folgen
zu lassen, ist die Aufhebung der Kreditsperre für die Mobilen Dienste
oder im Ausbildungsbereich die Unterstützung des vom OÖ Sozialressort
bereits präsentierten "OÖ Ausbildungsbonus".
Bekanntlich schwebt auch über der Finanzierung und damit dem Ausbau
der Mobilen Dienste das "Damoklesschwert" der 15-prozentigen
Kreditmittelsperre. "Wer ein noch höheres Tempo für den laufenden
Strategiewechsel zu Gunsten der mobilen Angebote fordert, kann aber
nicht gleichzeitig die dafür vorgesehenen ohnehin beschränkten Mittel
um 15 Prozent kürzen," so Ackerl. Dass der Strategiewechsel "mobil
vor stationär" bereits erfolgreich eingeleitet wurde, belegen die
entsprechenden "Wachstumszahlen" mehr als deutlich. Während sich die
Anzahl der Hausbesuche (bester Indikator, da sich der
KlientInnenkreis der Mobilen Dienste "überschneidet") durch die
MitarbeiterInnen der Mobilen Dienste seit 1996 mehr als verdoppelt
hat, stieg im selben Zeitraum die Anzahl an (aktuellen) BewohnerInnen
in den Alten- und Pflegeheimen um eher bescheidene 7 Prozent.
Auch bei den von Schwarz-Grün geforderten Fördermaßnahmen für den Um-
und Wiedereinstieg in den Pflegeberuf, kann der Umsetzungsschritt
raschest erfolgen. "Das Modell meines Ressorts für den ‚OÖ
Ausbildungsbonus‘, der genau für die entsprechende Zielgruppe
konzipiert wurde, liegt bereits auf dem Tisch. Was neben dem
"Feinschliff" noch fehlt, sind vor allem die für einen derartigen
Kraftakt notwendigen finanziellen Mittel," so Ackerl.
OTS0247 2004-09-30/15:19
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