• 30.09.2004, 13:42:04
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Alternative Zahlungssysteme im Internet - kein Grund zur Panik

Wien (OTS) - Online Shopping? Klingt nach Spaß: ein wenig surfen -
nette Produkte auswählen - in den Warenkorb legen - ein Mausklick -
und ab geht die Post. So schön und einfach könnte das sein! Wenn da
nicht die lästige Sache mit dem Bezahlen wäre. Im Voraus bezahlen?
Aber sicher nicht! Meine Kreditkartennummer im Internet bekannt
geben? Kommt nicht in Frage!

Bezahlen im Internet - ein immer noch heikles Thema, das viele
Konsumenten davon abhält ihre Einkäufe bequem per Mausklick zu
erledigen. Und das, obwohl der Markt inzwischen eine Fülle an
Zahlungsmethoden anbietet. Manche Studien sprechen von bis zu 240
unterschiedlichen Lösungen. Laut einer aktuellen Studie von e-rating
bieten jedoch lediglich fünf Prozent der heimischen E-Shops
NewPayment-Lösungen an. Die nach wie vor gängigsten Zahlungsformen
sind Zahlungen per Rechnung/Zahlschein (36 %), per Nachnahme (64 %)
und per Kreditkarte (45%).

Unübersichtlicher Markt

Ein wesentlicher Grund für die Zurückhaltung der e-commerce
Anbieter gegenüber alternativen Zahlungsformen liegt in der
Unübersichtlichkeit des Angebots. Unter dem Schlagwort "New Payment"
werden teilweise völlig unterschiedliche Lösungen zusammengefasst.
Firmeneigene Debit- und Kreditsysteme werden genau so in einen Topf
geworfen, wie Gutschein- und Prepaid-Lösungen, technische
Vermittlungsdienste für klassische Kreditkartenabrechnung,
Mehrwertnummernsysteme und bankeigene Lösungen. "Fehlende
übergreifende Standards und Einsatzmöglichkeiten und eine verwirrende
Vielzahl punktueller Individual-Lösungen schaffen Unsicherheit unter
den Shop-Betreibern", weiß Geschäftsführer Christian Wagner von EBPP
- Electronic Bill Presentment and Payment GmbH.

Darüber hinaus gibt es bei den NewPayment Lösungen kaum Systeme,
die eine vergleichbare Verbreitung wie klassische Lösungen aufweisen
können. "Gerade der Zahlungsverkehr ist eine langfristige
Vertrauenssache. Weder Anbieter noch Endkunden wechseln sprunghaft in
Sachen Geld von einem Anbieter zum nächsten", erklärt DI Michael
Altrichter, Geschäftsführer von Paysafecard.

Zudem lässt sich nur schwer abschätzen, wie dauerhaft sich neue
Lösungen am Markt halten können. "Daher ist es für einen Shop
Anbieter unklar, ob und wann sich sein Aufwand für neue Verträge und
Schnittstellen rechnen wird", ergänzt Wolfgang Hausherr, Marketing
Direktor von bill-it-easy.

Wie zuverlässig die Payment-Lösungen Ihrer Lieblingsshops sind,
erfahren Sie in dem demnächst erscheinenden Online Shopping Guide von
e-rating.at und dem MONITOR, in dem die Top 500 Internet Shops des
Landes präsentiert werden.

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OTS0202    2004-09-30/13:42

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