- 30.09.2004, 12:56:57
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ORF und 62 Wiener Museen präsentierten das Programm der fünften "Langen Nacht der Museen"
Wien (OTS) - Der ORF und Vertreterinnen und Vertreter nahezu aller
Wiener Museen präsentierten gestern, am Mittwoch, dem 29. September
2004, bei einer Pressekonferenz in der Erste-Bank-Halle im Wiener
MuseumsQuartier das Programm der fünften "Langen Nacht der Museen",
die am Samstag, dem 9. Oktober, in allen Bundesländern sowie Vaduz
(Liechtenstein) stattfindet. Allein in der Bundeshauptstadt
beteiligen sich heuer 62 Museen an der ORF-Kulturinitiative,
österreichweit sind es 437 Museen und damit ein neuer Rekord.
ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik begrüßte die mehr als 60
anwesenden Museumsvertreter, unter ihnen die Direktoren Prof. Dr.
Wilfried Seipel (Kunsthistorisches Museum), Dr. Wolfgang Waldner
(MuseumsQuartier), Dr. Johanna Rachinger (Österreichische
Nationalbibliothek), Univ.-Prof. Dr. Bernd Lötsch (Naturhistorisches
Museum), aber auch die Vertreter der kleineren Museen, wie des
Rauchfangkehrer-, des Bestattungs- oder des Böhmerwaldmuseums.
TV-Kulturlady Barbara Rett interviewte die Museumsdirektorinnen und
-Direktoren zu den Sonderprogrammen der diesjährigen "Langen Nacht".
ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik: "Normalerweise lässt der
ORF Kultur in seinen Programmen stattfinden, zwei Mal im Jahr aber
auch im Rahmen großer Kulturevents, entsprechend einem starken
öffentlichen Interesse an den 'Langen Nächten' des ORF. Die Zahlen
sprechen für sich: Im Lauf der Jahre haben sich die Besucherzahlen
bei der 'Langen Nacht der Museen' verfünffacht, die Zahl der Museen
ist von anfänglich rund 60 in Wien auf 437 österreichweit gestiegen."
Dr. Scolik verwies darauf, dass die "Lange Nacht der Museen", eine
"außergewöhnliche Leistung des ORF-Marketing, von Thomas Prantner,
Mag. Petra Huemer und deren Team", heuer erstmals ohne Hauptsponsor
stattfindet. Das sei "kein Ruhmesblatt in der Sponsorgeschichte, dem
ORF ist es aber eindeutig wichtiger gewesen, die 'Lange Nacht der
Museen' auch ohne Hauptsponsor stattfinden als sie ohne
Sponsorbeteiligung nicht stattfinden zu lassen".
Der Direktor des Kunsthistorischen Museums, Prof. Dr. Wilfried
Seipel, sagte: "Die 'Lange Nacht der Museen' bringt die Corporate
Identity der österreichischen Museen zum Ausdruck. Es ist eine
besondere Leistung der Initiative, dass die österreichischen Museen
seit deren Bestehen sehr viel stärker im öffentlichen Bewusstsein
präsent sind." Direktor Seipel bietet den Besuchern heuer im Rahmen
der "Langen Nacht" u. a. "Bettgeschichten"-Sonderführungen im
Kunsthistorischen Museum sowie "Sinnlichkeit und Farbenreichtum" in
der Neuen Burg.
Einblick in das üppige Programmangebot der fünften "Langen Nacht der
Museen" gaben unter vielen anderen auch Dr. Wolfgang Waldner, der für
das Wiener MuseumsQuartier eine modisch-kulinarische Aktion auf fünf
Ebenen ankündigte, Univ.-Prof. Dr. Bernd Lötsch, der im
Naturhistorischen Museum ("dem mit 40.000 Skeletten zweitgrößten
Friedhof Wiens") u. a. Mikroskopaufnahmen live auf Großbildleinwand
übertragen lässt, und GD Dr. Johanna Rachinger, die den Besuchern der
"Langen Nacht" u. a. ein Benefizbüffet zu Gunsten der Buchpatenschaft
in der Österreichischen Nationalbibliothek anbietet. Eindrucksvoll
bis heiter-skurril sind auch die Sonderprogramme der vielen kleineren
Museen: So wird das Sigmund Freud-Museum in der "Langen Nacht der
Museen" eine bisher unveröffentlichte Fallgeschichte des Vaters der
Psychoanalyse präsentieren, gibt es in der Kuffner-Sternwarte
restaurierte Teleskope zur (Selbst-)Bedienung, bietet das Haus der
Musik ein interaktives Walzerwürfelspiel, zeigt das Bestattungsmuseum
erstmals einen Sitzsarg und hilft das Böhmerwaldmuseum bei der
Genealogiesuche.
Alle Informationen zur "Langen Nacht der Museen" sind im Internet
unter http://events.ORF.at zu finden.
OTS0175 2004-09-30/12:56
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