• 30.09.2004, 11:24:29
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Fahrradfahren bringt’s - und mit Sicherheit kommt man auch gut ans Ziel

Fahrrad- und Sportartikelhandel mit Zuwächsen beim Absatz von Fahrrädern und Helmen - Aichinger: "Auch neu angeschaffte Räder brauchen ein Mal pro Jahr ein Service"

Wien (PWK675) - "Insgesamt fahren in Österreich 4,4, Millionen
Menschen Rad", so Ernst Aichinger, Obmann des Bundesgremiums des
Sportartikelhandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Dem
Fahrrad kommt damit sowohl als Sport- und Freizeitgerät wie auch als
Verkehrsmittel eine zunehmende Bedeutung zu. Nicht nur, dass das
Radwegenetz in Österreich kontinuierlich ausgebaut wird. Österreich
hat weltweit auch die längsten Mountainbike-Routen zu bieten - mit
ein Grund, warum der Radtourismus hierzulande - wie übrigens auch
außerhalb Österreichs - steigende Buchungszahlen verzeichnen kann.

In der Bilanz über die zu Ende gehende Radsaison freuen sich der
österreichische Fahrrad- und der Sportartikelhandel mit rund 400.000
verkauften "Drahteseln" über einen leichten Zuwachs beim
Fahrradabsatz. Darauf, dass diverse Aktivitäten in Sachen "Sicheres
Radfahren" gefruchtet haben, führt Aichinger den sprunghaften Anstieg
an verkauften Fahrradhelmen zurück: "Da kratzen wir in der
abgelaufenen Saison knapp an der 200.000er-Grenze." Damit steigt der
Anteil jener, die beim Radfahren einen Radhelm tragen, laut
Initiative "Große schützen Kleine" <www.grosse-schuetzen-kleine.at>
kontinuierlich. In internationalen Studien wird nachgewiesen, dass
das Tragen eines Helms die Gefahr, bei einem Sturz eine
Kopfverletzung zu erleiden, um 85 Prozent senkt.

Neben der Ausrüstung bestimmt auch die Wartung die Sicherheit auf
zwei Rädern wesentlich mit. "Rund 3 Millionen schon vor längerer Zeit
angeschaffte Fahrräder sind in Österreich unterwegs", weiß Aichinger.
"Die sollten auf Ausrüstung und Wartungszustand überprüft werden, um
die Verkehrssicherheit jetzt, wo es früh dunkel wird, es Nebel gibt
und wo Nässe und Laub die Straßen rutschig machen, zu gewährleisten."
"Aber auch neu angeschaffte Räder müssen mindestens ein Mal pro Jahr
zum Sicherheitscheck", ruft der Experte in Erinnerung. "Wir führen
die Überprüfung von Ausrüstung und Wartungszustand gerne durch.
Wenden Sie sich dazu bitte an den Sporthändler Ihres Vertrauens", so
Aichingers Rat.

Zwar gilt seit Mai 2003 für sämtliche Fahrräder, die auf öffentlichen
Straßen benutzt werden, die Fahrradverordnung. Aber obwohl die
technischen Mindestanforderungen simpel sind, entsprechen laut
aktuellen Untersuchungen mehr als 90 Prozent der Fahrräder nicht den
gesetzlichen Auflagen. Vor allem die Ausrüstung mit Reflektoren und
Lampen ist häufig unzureichend. Aber nicht nur die nötige Beleuchtung
ist für Zweiradfahrer überlebenswichtig. Über die Ausrüstung, die aus
einem Fahrrad ein sicheres und verkehrstüchtiges Fahrrad macht und
über die Vorschriften der neuen Radfahrverordnung informiert die
Aktion "Check & Ride", eine Gemeinschaftsaktion von Wirtschaftskammer
Österreich, dem Institut "Sicher Leben", dem Verkehrssicherheitsfonds
sowie den Bundesministerien für Soziale Sicherheit, Generationen und
Konsumentenschutz und Verkehr, Innovation und Technologie.
Ansprechperson bei "Sicher Leben" <www.sicherleben.at> ist Michael
Baumgartner, Tel. 01/715 66 44-346, E-Mail:
michael.baumgartner@sicherleben.at, bei dem auch der Folder "Check &
Ride" sowie das Schulplakat "Check & Ride" erhältlich sind.

"Der heimische Sportartikelhandel ist Anlaufstelle in Sachen
Fahrradsicherheit. Denn die Sicherheit der Radfahrerinnen und
Radfahrer ist uns Anliegen und Auftrag", so Aichinger

OTS0114    2004-09-30/11:24

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