Pensionsharmonisierung: BS- Vorsitzender Taborsky fordert Beitragsharmonisierung für Bundesbeamte

Wien (OTS) - BS- Vorsitzender Taborsky forderte beim gestrigen Landesparteivorstand der ÖVP Wien die sofortige Beitragssenkung auf ASVG- Niveau als Fairnessgebot für die unter 50 jährigen Bundesbeamten ein. Die Pensionsharmonisierung bringt die De Facto ASVG Anpassung des Bundesdienstes. Kein Mensch versteht warum dann die Beamten weiter bis zu doppelt soviel Pensionsbeiträge wie ASVG Versicherte zahlen sollen. Dazu gehört die sofortige Einführung der Höchstbemessungsgrundlage und die Pensionskasse welche für Vertragsbedienstete bereits existiert. Damit wird der Dienstgeber an die Privatwirtschaft angeglichen und muss endlich Dienstgeberbeiträge entrichten. Abfertigung neu und die Absenkung des Pensionsantrittsalters der Frauen auf ASVG- Niveau bringen die wirkliche Gleichstellung. Bei diesen Forderungen geht es nicht um "Privilegien" welche im Bundesdienst nach der nunmehr 4.Pensionsreform in 7 Jahren sowieso nicht mehr existieren, sondern um die wirkliche Gleichstellung mit dem ASVG und Gerechtigkeit. Sollten diese Regelungen nicht kommen, würden die unter 50 jährigen-das sind die Einzahlergenerationen- massiv benachteiligt. Das diese Kollegen zu den Draufzahlergenerationen werden, kann nicht der Sinn einer Pensionsharmonisierung sein, welche angeblich die Pensionsgerechtigkeit als Ziel hat. Ich fordere deshalb neben den genannten Punkten die Beitragsharmonisierung in Form einer sofortigen Absenkung der Pensionsbeiträge auf 10,25% und die Einführung der Höchstbemessungsgrundlage wie im ASVG, so Taborsky abschließend.

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Hannes Taborsky, Vorsitzender BS Wirtschaftsverwaltung/GÖD
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