Europäische Wirtschaftskammern und EU-Wirtschafts- und Sozialausschuss ziehen bei Lissabon-Zielen an einem Strang

EUROCHAMBRES-Präsident Leitl und EWSA-Präsident Roger Briesch unterzeichnen Kooperationsabkommen "zum Wohle der europäischen Wirtschaft"

Wien (PWK 652) - Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern (EUROCHAMBRES) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und Roger Briesch, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) haben Donnerstag Nachmittag in Luxemburg ein Kooperationsabkommen zwischen den beiden Organisationen unterzeichnet. Es ist dies das erste Mal, dass eine offizielle europäische Institution eine derartige Vereinbarung mit den Europäischen Wirtschaftskammern unterzeichnet hat. Ziel ist, durch gemeinsame Maßnahmen die Europäische Union dabei zu unterstützen, bis 2010 zur erfolgreichsten Wirtschaftsregion der Welt zu werden. "Dieses ehrgeizige Vorhaben lässt sich nur erreichen, wenn die Wirtschafts- und Sozialpartner auf allen Ebenen in einem ‚bottom up-Ansatz’, also von unten nach oben, einbezogen sind", sagte Leitl.

Die beiden Präsidenten waren sich einig, dass eine engere Zusammenarbeit zwischen EUROCHAMBRES und dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des 2010-Ziels darstellt. Mit einem Netzwerk von mehr als 2000 lokalen und regionalen Kammern repräsentiert EUROCHAMBRES eine breite Basis von Unternehmen in Europa. "Mit unseren Mitgliedern, die aus Betrieben ganz unterschiedlicher Größe bestehen und aus sämtliche Branchen der europäischen Wirtschaft kommen, können wir wichtige Erfahrungen einbringen", sagte Leitl.

Gebündelt mit dem Wissen des EWSA, in dem die verschiedenen Akteure des Wirtschafts- und Arbeitslebens und der Zivilgesellschaft vertreten sind, könne man einen wichtigen Beitrag zu einer gemeinsamen europäischen Strategie leisten, die auf unternehmerischer Initiative basiert.

In enger Zusammenarbeit werden die beiden Organisationen nun Maßnahmen ausarbeiten, die zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen und zur Erhöhung der Beschäftigung in Europa beitragen. "Die Europäischen Wirtschaftskammern freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und Sozialausschuss und ich bin zuversichtlich, dass das heute geschlossene Abkommen den Beginn einer langfristigen Partnerschaft zum Wohle der europäischen Wirtschaft darstellt", so Leitl abschließend. (SR)

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