- 24.09.2004, 09:29:05
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Europäische Wirtschaftskammern und EU-Wirtschafts- und Sozialausschuss ziehen bei Lissabon-Zielen an einem Strang
EUROCHAMBRES-Präsident Leitl und EWSA-Präsident Roger Briesch unterzeichnen Kooperationsabkommen "zum Wohle der europäischen Wirtschaft"
Wien (PWK 652) - Christoph Leitl, Präsident der Europäischen
Wirtschaftskammern (EUROCHAMBRES) und der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), und Roger Briesch, Präsident des Europäischen
Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) haben Donnerstag Nachmittag
in Luxemburg ein Kooperationsabkommen zwischen den beiden
Organisationen unterzeichnet. Es ist dies das erste Mal, dass eine
offizielle europäische Institution eine derartige Vereinbarung mit
den Europäischen Wirtschaftskammern unterzeichnet hat. Ziel ist,
durch gemeinsame Maßnahmen die Europäische Union dabei zu
unterstützen, bis 2010 zur erfolgreichsten Wirtschaftsregion der Welt
zu werden. "Dieses ehrgeizige Vorhaben lässt sich nur erreichen, wenn
die Wirtschafts- und Sozialpartner auf allen Ebenen in einem ‚bottom
up-Ansatz’, also von unten nach oben, einbezogen sind", sagte Leitl.
Die beiden Präsidenten waren sich einig, dass eine engere
Zusammenarbeit zwischen EUROCHAMBRES und dem Europäischen
Wirtschafts- und Sozialausschuss einen wichtigen Beitrag zur
Erreichung des 2010-Ziels darstellt. Mit einem Netzwerk von mehr als
2000 lokalen und regionalen Kammern repräsentiert EUROCHAMBRES eine
breite Basis von Unternehmen in Europa. "Mit unseren Mitgliedern, die
aus Betrieben ganz unterschiedlicher Größe bestehen und aus sämtliche
Branchen der europäischen Wirtschaft kommen, können wir wichtige
Erfahrungen einbringen", sagte Leitl.
Gebündelt mit dem Wissen des EWSA, in dem die verschiedenen Akteure
des Wirtschafts- und Arbeitslebens und der Zivilgesellschaft
vertreten sind, könne man einen wichtigen Beitrag zu einer
gemeinsamen europäischen Strategie leisten, die auf unternehmerischer
Initiative basiert.
In enger Zusammenarbeit werden die beiden Organisationen nun
Maßnahmen ausarbeiten, die zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der
europäischen Unternehmen und zur Erhöhung der Beschäftigung in Europa
beitragen. "Die Europäischen Wirtschaftskammern freuen sich auf die
Zusammenarbeit mit dem Wirtschafts- und Sozialausschuss und ich bin
zuversichtlich, dass das heute geschlossene Abkommen den Beginn einer
langfristigen Partnerschaft zum Wohle der europäischen Wirtschaft
darstellt", so Leitl abschließend. (SR)
OTS0047 2004-09-24/09:29
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