• 23.09.2004, 12:52:17
  • /
  • OTS0166 OTW0166

Grüne Ringler zu Ronacher: Statt Gegenwartskunst gibt es Brot und Spiele

"Entscheidung wird der Stadt grosse und langfristige Probleme bescheren"

Wien (Grüne) - "Mit der rückwärtsgewandten kulturpolitischen
Entscheidung für ein viertes Opernhaus und den Ausbau des Ronachers
zeigt die SPÖ ihr wahres Gesicht und macht ihre
vergangenheitsverliebte Politik sichtbar", kritisierte heute die
Kultursprecherin der Wiener Grünen, Marie Ringler die
Subventionsentscheidung zum Wiener Ronacher: "Diese Entscheidung wird
der Stadt große und langfristige Probleme bescheren"

Die Ablehnung der Grünen Forderung nach Transparenz bezüglich
Bilanzen und Budgets der Vereinigten Bühnen Wien durch die SPÖ, so
Ringler weiter, zeige nur wie wenig die SPÖ an einer offenen
Diskussion über die Zukunft der Stadt interessiert seit. Ringler:
"Diese Diskussionverweigerung was Inhalte betrifft ist typisch
dafür." Es gebe weiterhin keinerlei inhaltliche Konzepte der
Intendanten Katrin Zechner und Roland Geyer.

Mit der Entscheidung für den Umbau des Ronachers musealisiere sich
Wien selbst: Ringler: "Statt Gegenwartskunst zu fördern, gibt es Brot
und Spiele". Die allgemeine öffentliche Ablehnung der Aufwertung des
Musical- Bereichs müsste der SPÖ doch endlich zu denken geben und die
SPÖ von der Falschheit ihrer Entscheidung überzeugen, so Ringler
abschliessend.

Rückfragehinweis: Pressereferat Grüner Klub im Rathaus, Tel.: 01 4000-81821 oder 0664 831 874 01

OTS0166    2004-09-23/12:52

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel