• 23.09.2004, 10:38:29
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WOLFMAYR KRITISIERT DEGOUTANTEN ZYNISMUS VON SPÖ-ABG. KRÄUTER

ÖVP-Kultursprecherin: Gironcoli-Museum ist gelungenes Beispiel von
public private partnership zum Nutzen der Region und des Landes

Wien, 23. September 2004 (ÖVP-PK) Enttäuscht und angewidert ist
ÖVP-Kultursprecherin Abg Dr. Andrea Wolfmayr über den
klassenkämpferischen Ton und degoutanten Zynismus, mit dem SPÖ-Abg.
Kräuter Kritik an der Eröffnung des Gironcoli-Museums im Areal des
steirischen Schlosses Herberstein übt. "Kräuter soll sich diesen Ton
sparen. Die Tüchtigkeit und die großen Leistungen von Andrea
Herberstein sind in der Steiermark und ganz Österreich unbestritten.
Es ist für die Steirerinnen und Steirer und alle Kunstinteressierten
unverständlich, dass Kräuter ein Projekt durch den Schmutz zieht, das
für die Steiermark und die Region um Herberstein Standortvorteile und
kulturelle Aufwertung bedeutet", so Wolfmayr heute, Donnerstag. ****

"Warum müssen manche Sozialdemokraten so tief in den Schmutzkübel
greifen und miese Dinge unterstellen, warum können sie sich nicht
einfach freuen, dass mit viel Eigeninitiative etwas entsteht, das dem
Land zum Vorteil gereicht und für alle Beteiligten positiv ist?", so
Wolfmayr. "Mit persönlichem Einsatz, mit viel Zeit, Kraft und Geld
hat Andrea Herberstein etwas geschaffen, das für die ohnehin
strukturschwache Region, für die Steiermark und für Österreich eine
große Chance darstellt. Herberstein hat durch die Revitalisierung des
Schlosses, mit seinem wunderschönen Garten und dem Tierpark mit
seiner einzigartigen, artgerechten Tierhaltung ein Kleinod aufgebaut.
Das Gironcoli-Museum ist eine perfekte Ergänzung dieses Ensembles und
setzt dem international renommierten Bildhauer nach zehn Jahren der
Standortsuche ein würdiges und längst notwendiges Denkmal. Das ist
ein feiernswertes Ereignis", betonte die ÖVP-Kultursprecherin.

Zudem sei das Gironcoli-Museum ein gelungenes Beispiel für
public-private-partnership, fuhr Wolfmayr fort. "Je ein Drittel der
Finanzierung von insgesamt etwa drei Millionen Euro wurde von Bund,
Land und privater Seite aufgebracht. Die Errichtung des Museums mit
drei Millionen Euro - ein vollklimatisiertes, beheizbares Gebäude mit
Kino und Veranstaltungsräumlichkeiten - ist wohl der billigste
Museumsquadratmeter Europas." Mit Hermann Eisenköck habe man außerdem
einen Architekten gefunden, der viele Vorleistungen unentgeltlich
gebracht und ein Gebäude geschaffen habe, das sich in die vorgegebene
Struktur vorbildlich eingliedert. "Das war eine gute und richtige
Entscheidung."

"Kräuter weiß genau, dass die Steirer und Steirerinnen die großen
Nutznießer des Museums und der gesamten Kulturlandschaft Herberstein
sind. Doch nicht nur die Steiermark profitiert davon - es profitieren
die Besucher aus dem In- und Ausland, und durch sie wiederum ganz
Österreich", betonte Wolfmayr.

Als abstoßend wertete die ÖVP-Abgeordnete das Gerücht, Thomas
Hampson, der Lebenspartner Andrea Herbersteins, werde bei der
Eröffnung singen bzw. habe als Wahlhelfer von Wolfgang Schüssel
fungiert. "Das ist unterste Schublade, private Beziehungen und
öffentliches Wirken zu vermischen und für politisches Kleingeld zu
missbrauchen. Diese Gerüchte entbehren jeder Grundlage und richten
sich selbst."
(Schluss)

OTS0072    2004-09-23/10:38

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