• 23.09.2004, 09:00:28
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Steven Spielberg: Filmen gegen die eigenen Dämonen

Hamburg (ots) - Hollywood-Regisseur Steven Spielberg versucht mit
seinen Filmen die eigene Familiengeschichte zu verarbeiten. Der
57-Jährige, der im Holocaust 17 Familienangehörige verlor, lebt seine
Albträume in seinen Spielfilmen aus. Dazu setzt er Helden ein, die
mutiger sind als er selbst. "So trete ich gegen meine Dämonen an",
gesteht Spielberg in der Zeitschrift "TV Movie".

Ob "Schindlers Liste" oder "Der Soldat James Ryan" – schwierige
Themen sind eine Leidenschaft von Spielberg. Der Erfolg ist ihm
unwichtiger geworden. Mit einem Vermögen von 2,5 Milliarden Dollar
kann er sich das auch leisten. Von Produktionskosten will er erst gar
nichts hören: "Was interessieren mich Kosten, was zählt, ist die
Idee", sagt Spielberg.

Sein neuer Film "Terminal" (Kinostart: 7. Oktober) erzählt die
Geschichte von Viktor (Tom Hanks), der auf dem New Yorker Flughafen
landet und nach einem Putsch in seinem Heimatland plötzlich
staatenlos ist. Da er weder in die USA einreisen noch zurück kann,
richtet er sich auf dem Airport ein. Die Story, die an die wahre
Geschichte eines Iraners auf dem Pariser Flughafen angelehnt ist, hat
Spielberg gefallen: "Ich konnte mich sofort mit Viktor
identifizieren. Wir hatten doch alle schon einmal das Gefühl, zur
falschen Zeit am falschen Ort zu sein."

Diese Meldung ist unter Quellenangabe TV MOVIE zur
Veröffentlichung frei.

Rückfragen bitte an:
Redaktion "TV Movie"
Valerie Höhne
Tel.: 040/3019-3680

OTS0024    2004-09-23/09:00

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