Kollross wünscht Gudenus erneut eine gute Reise

Sozialistische Jugend lehnt Verhetzungspolitik des RFJ ab

Wien (SK) Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, woher der RFJ-Chef seine Zahlen hat. "Gudenus übt sich wieder einmal in Ermangelung eines politischen Programms in sozialer Brandstiftung, denn anders ist es nicht zu erklären, warum er MigrantInnen pauschal mit Kriminellen gleichsetzt. Menschen suchen aus vielen Gründen Asyl, aber mehrheitlich sicher nicht, um vorsätzlich in Österreich eine kriminelle Laufbahn einzuschlagen. Des weiteren sei erwähnt, dass maximal seine eigene Mutterpartei, die zufällig in der Bundesregierung sitzt, auf Kosten der gesamten österreichischen Bevölkerung lebt, denn diese betreibt seit vier Jahren Raubbau am Sozialstaat", so Kollross am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Kollross findet aber ebenso wie Gudenus, dass die ÖsterreicherInnen sich nicht ausnutzen lassen sollten: "Die ÖsterreicherInnen haben aber schon eine Möglichkeit gefunden, ihren Unmut auszudrücken, und das äußert sich in Form der meisten Wahlergebnisse der FPÖ. Langfristig zeigt sich eben, dass das Ausspielen der Menschen gegeneinander keine Zukunftsperspektive für die Menschen bietet."

Für Kollross besteht kein Zweifel daran, dass ein Land wie Österreich, Menschen, die Schutz und Hilfe suchen, einen sicheren Platz bieten muss. Jede Maßnahme, die zur Verbesserung der Situation aller Beteiligten beiträgt, ist zu begrüßen. "Gudenus versucht aus dem Leid anderer Menschen politisches Kapital zu schlagen. Nach dem Weltbild des RFJ müssten 90 Prozent der Menschheit Kriminelle sein. Ich schlage erneut vor, dass Gudenus seine Reisepläne - in diesem Fall nach Deutschland - wahr macht, denn Reisen erweitert bekanntlich den Horizont. Vielleicht hilft es diesmal", so Kollross abschließend. (Schluss) up/mm

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 08, http://www.sjoe.at

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0004