- 21.09.2004, 15:43:41
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Havelka vehement gegen Sperre von Hauptverkehrsrouten am "Autofreien Tag": Behinderungen der Mobilität
"Lieber Verkehr flüssig halten als durch künstlich herbeigerufene Verkehrsstaus Lärm- und Abgasemissionen verursachen"
Wien (PWK639) - Die vom Umweltministerium geplante Aktion, am
morgigen Mittwoch, 22. September, zahlreiche Hauptrouten in Wien für
den Verkehr zu sperren, empört Heinz Havelka, den Obmann des
Bundesgremiums des Fahrzeughandels der Wirtschaftskammer Österreich:
"Das Umweltministerium sollte eher daran interessiert sein, den
Verkehr flüssig zu halten als durch künstlich herbeigerufene
Verkehrsstaus erhöhte Lärm- und Abgasemissionen zu verursachen."
Es sei eine Zumutung für die Autofahrer, die durch ihre Steuern und
Abgaben auch einen hohen finanziellen Beitrag zum Staatshaushalt
leisten und deshalb auch den Anspruch darauf hätten, dass ihnen eine
funktionierende Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung gestellt wird.
Nun von Ministeriumsseite Blockaden vorzusehen, kann nur als
"Frotzelei" der Autofahrer verstanden werden "und ist", so Havelka,
"aufs Schärfste zu kritisieren". Es seien nicht nur Nachteile für die
unmittelbar betroffenen Autofahrer zu befürchten, in weiterer Folge
drohe, wenn der Wirtschaftsverkehr mutwillig behindert wird, auch ein
wirtschaftlicher Schaden in Millionenhöhe.
Havelka fordert ein rasches Umdenken im Umweltministerium in Richtung
mehr Problembewusstsein. Die Durchführung des autofreien Tages in
Wien wie in den vergangenen Jahren gehandhabt - Stichworte:
Empfehlung, einen autofreien Tag einzulegen statt definitive
Straßensperren, an einem Wochenende statt an einem Tag mitten unter
der Arbeitswoche - könne durchaus als vernünftiges, positives
Beispiel dienen. (JR)
OTS0206 2004-09-21/15:43
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