Bergsportaktivitäten an Schulen: SPÖ sieht Widerspruch

Würschl begrüßt Neigungsgruppen, die sich Bergsportaktivitäten widmen, kritisiert aber Kuschelkurs des Schulreferenten mit Kürzungsministerin Gehrer

Klagenfurt (SP-KTN) - Prinzipiell positiv stehen die Sozialdemokraten dem Vorschlag des Schulreferenten gegenüber, in den Kärntner Schulen Neigungsgruppen zu bilden, die sich den Bergsportaktivitäten widmen. "Wir finden Bergsport-Neigungsgruppen sehr positiv, es gibt in Kärnten auch bereits viele Turn- und Sporthallen, wo die Schülerinnen und Schüler auch die Basics für eine Weiterführung des Unterrichts in der Natur erlernen könnten, auch ist genug Potential an Lehrerinnen und Lehrern da, die sich diesem Unterrichtsgegenstand widmen könnten. Schulreferent Haider dürfte bei seinem Vorschlag allerdings die Kürzungs- und Streichungsmaßnahmen an den Schulen übersehen haben, die er persönlich im Namen von BM Gehrer durchgeführt hat", stellte SP-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl am Sonntag auf eine Mitteilung des Landespressedienstes (OTS0012) zu Plänen des Schulreferenten an.

"Solange die Ministerin an den Schulen mit dem Rotstift Stunden en masse kürzt - die Neigungsgruppen sind wie der Förderunterricht besonders betroffen - und Schulreferent Haider daran weder Kritik übt, noch in Verhandlungen mit der Bundesministerin sicherstellt, dass es zu keinen weiteren Stundenkürzungen kommt und bisherige Kürzungen zurückgenommen werden, bleiben solche positiven und modernen Initiativen und Angebote in Kärntner Schulen wohl Wunschmusik und PR-Gags des Landeshauptmannes. (Schluss)

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