• 16.09.2004, 12:17:44
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ÖAAB-Hoch: Kühne Interpretation des WAFF-Kontrollamtsberichtes durch die SPÖ

"Job-Konkret" aus Niederösterreich zum Vorbild nehmen

"Verwundert über die doch kühne SPÖ-Interpretation des
WAFF-Kontrollamtsberichtes", reagierte der Wiener
ÖAAB-Landesgeschäftsführer und WAFF-Kuratoriumsmitglied Alfred HOCH
auf die Aussendung von SPÖ-Reindl. "Ich kann bei bestem Willen nicht
aus dem Bericht herauslesen, dass sich die Arbeitsmarktpolitik der
Stadt Wien auf dem richtigen Weg befände", so ÖVP-Hoch. Es sei denn,
Reindl interpretiere, dass das Kontrollamt die monatlich steigenden
Arbeitslosenzahlen und dadurch falsche SPÖ-Arbeitsmarktpolitik
goutiere.

Auf dem ersten Blick erscheint der Bericht als Persilschein für den
WAFF zu gelten, da in keinem Satz in die Tiefe gegangen wird", so
HOCH. Einfach in den Bericht zu schreiben, der WAFF evaluiere genug,
ist eindeutig zu wenig. "Interessant wäre zu wissen, wie groß der
finanzielle Mitteleinsatz pro Schulungsteilnehmer sei und welches
Einkommen dieser in seinem neuen Job durch die WAFF-Schulung
lukrieren könne", so Hoch. Das wäre eine Frage die zu prüfen gewesen
wäre, anstatt einfach Lobhudelei zu betreiben.

Utl.: Erfolgreiches WAFF-ähnliches Projekt in NÖ
Hoch verwies in diesem Zusammenhang auf das Projekt "Job-Konkret",
welches in Niederösterreich ähnlich den WAFF-Projekten funktioniert,
d.h. als Schnittstelle zwischen arbeitssuchenden Menschen und
Betrieben agiert. Schon nach kurzer Zeit konnte man sagen, dass durch
eine Schulung bei "Job-Konkret" 88% der Kursteilnehmer eine fixe
Anstellung mit einem bis zu 15% erhöhten Einkommen erhält. "In diese
Richtung wird der WAFF arbeiten müssen, um auch wirklich erfolgreich
im Interesse des Wiener Arbeitsmarktes agieren zu können", so Hoch

OTS0148    2004-09-16/12:17

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