ÖAAB-Hoch: Kühne Interpretation des WAFF-Kontrollamtsberichtes durch die SPÖ

"Job-Konkret" aus Niederösterreich zum Vorbild nehmen

"Verwundert über die doch kühne SPÖ-Interpretation des WAFF-Kontrollamtsberichtes", reagierte der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer und WAFF-Kuratoriumsmitglied Alfred HOCH auf die Aussendung von SPÖ-Reindl. "Ich kann bei bestem Willen nicht aus dem Bericht herauslesen, dass sich die Arbeitsmarktpolitik der Stadt Wien auf dem richtigen Weg befände", so ÖVP-Hoch. Es sei denn, Reindl interpretiere, dass das Kontrollamt die monatlich steigenden Arbeitslosenzahlen und dadurch falsche SPÖ-Arbeitsmarktpolitik goutiere.

Auf dem ersten Blick erscheint der Bericht als Persilschein für den WAFF zu gelten, da in keinem Satz in die Tiefe gegangen wird", so HOCH. Einfach in den Bericht zu schreiben, der WAFF evaluiere genug, ist eindeutig zu wenig. "Interessant wäre zu wissen, wie groß der finanzielle Mitteleinsatz pro Schulungsteilnehmer sei und welches Einkommen dieser in seinem neuen Job durch die WAFF-Schulung lukrieren könne", so Hoch. Das wäre eine Frage die zu prüfen gewesen wäre, anstatt einfach Lobhudelei zu betreiben.

Utl.: Erfolgreiches WAFF-ähnliches Projekt in NÖ
Hoch verwies in diesem Zusammenhang auf das Projekt "Job-Konkret", welches in Niederösterreich ähnlich den WAFF-Projekten funktioniert, d.h. als Schnittstelle zwischen arbeitssuchenden Menschen und Betrieben agiert. Schon nach kurzer Zeit konnte man sagen, dass durch eine Schulung bei "Job-Konkret" 88% der Kursteilnehmer eine fixe Anstellung mit einem bis zu 15% erhöhten Einkommen erhält. "In diese Richtung wird der WAFF arbeiten müssen, um auch wirklich erfolgreich im Interesse des Wiener Arbeitsmarktes agieren zu können", so Hoch

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