Grüne/Vana: Kontrollamtsbericht zum WAFF bestätigt Grüne Forderungen

Vana: "Auch Kontrollamt gegen Schnellsiederkurse: Anregungen ernst nehmen und rasch umsetzen."

Wien (Grüne) - "Trotz eines grundsätzlichen positiven Zeugnisses für den WAFF sollte die SPÖ die Kritikpunkte des Kontrollamts ernst nehmen und die Vorschläge rasch umsetzen und nicht wieder alles schönreden", so die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Wiener Grünen und Mitglied im WAFF-Kuratorium, Monika Vana zum Kontrollamtsbereicht. "Der Kontrollamtsbericht bestätigt nämlich langjährige Forderungen der Grünen, wie die Ausweitung der Zielgruppe der WAFF-Programme auf Beschäftigte, die Ausweitung der Frauenweiterbildung und die Durchführung von Projekten auch ohne AMS oder Bundesbeteiligung", so Vana.

Auch die Anregung des Kontrollamts, der WAFF solle die individuelle Betreuung der Arbeitsuchenden ausweiten, mehr Spezialausbildungen anbieten, die Information vor allem für bildungsferne Bevölkerungsgruppen verbessern und die Koordination mit den outgesourcten Projektträgern verbessern, sollte nach Ansicht der Grünen rasch aufgenommen werden.

Bestätigt sieht sich Vana auch in ihrer Kritik an der unbegründeten Einstellung des erfolgreichen WiedereinsteigerInnenprogramms "WiederIN" im Jahr 2003. Auch die der MA57 - Frauenförderung zustehenden überschüssigen Mittel aus dem FAST-Programm sollten seitens des WAFF rasch rücküberwiesen werden. Die Anregung des Kontrollamts, die bestehenden Förderhöchstgrenzen in Einzelfällen zu überdenken, sollte in der nächsten Kuratoriumssitzung diskutiert werden.

"Der Bericht bestätigt die Sichtweise der Grünen, dass das Angebot von Schnellsiederkursen, die oft nichts bringen, ineffizienter ist als längere, intensive und individuelle Ausbildungen", so Vana abschließend.

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