Pensionsharmonisierung: BS2/GÖD Irene Janisch fordert

Berücksichtigung der jungen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst

Wien (OTS) - Für die Beamten ist die Pensionsharmonisierung in der von der Regierung geplanten Form noch keineswegs gegessen. Nach der gestrigen Initiative der Dienstrechtsreferentin der BS2/GÖD Irene Janisch verlangt die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) noch Änderungen am Begutachtungsentwurf. Verhandlungen auf Expertenebene mit dem Bundeskanzleramt seien in vollem Gange, teilt Dienstrechtsreferent Norbert Schnedl mit. Dabei geht es um Begleitmaßnahmen und um Änderungen im Übergangsrecht.

Vor allem die im Begutachtungsentwurf vorgesehene langsame Abschmelzung des Beitragssatzes von 12,55 bzw. 11,05 auf das ASVG -Niveau von 10,25 Prozent will die GÖD nicht akzeptieren. Diese bedeutet, dass im Zuge der Parallelrechnung für jeden Beamten, der jünger als 50 Jahre ist, je nach Jahrgang ein eigener Beitragssatz festgelegt wird - abhängig davon, wie stark der Bedienstete von der Pension im alten System profitiert. Die GÖD verlangt hingegen, dass der Beitrag für alle Beamten sofort mit dem Stichtag 1. Jänner 2005 auf 10,25 Prozent gesenkt wird.

Auch die Höchstbeitragsgrundlage will die GÖD für ihre Beamten sofort eingeführt sehen.

Damit berücksichtigt die GÖD besonders auch die von der BS2/GÖD übermittelte Stellungnahme.

Irene Janisch, Dienstrechtsreferentin der BS2 dazu. Vor allem für die Arbeitnehmer unter 50 ist ein weiterführen höherer Beiträge für fragwürdige reduzierte Auszahlungen keine Option mehr. Die Forderung ist in Wirklichkeit eine Frage der Gerechtigkeit für die jüngeren Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst.

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Mag. Irene Janisch
Dienstrecht/BS2/GÖD
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