- 16.09.2004, 11:54:10
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Pensionsharmonisierung: BS2/GÖD Irene Janisch fordert
Berücksichtigung der jungen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst
Wien (OTS) - Für die Beamten ist die Pensionsharmonisierung in der
von der Regierung geplanten Form noch keineswegs gegessen. Nach der
gestrigen Initiative der Dienstrechtsreferentin der BS2/GÖD Irene
Janisch verlangt die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) noch
Änderungen am Begutachtungsentwurf. Verhandlungen auf Expertenebene
mit dem Bundeskanzleramt seien in vollem Gange, teilt
Dienstrechtsreferent Norbert Schnedl mit. Dabei geht es um
Begleitmaßnahmen und um Änderungen im Übergangsrecht.
Vor allem die im Begutachtungsentwurf vorgesehene langsame
Abschmelzung des Beitragssatzes von 12,55 bzw. 11,05 auf das ASVG -
Niveau von 10,25 Prozent will die GÖD nicht akzeptieren. Diese
bedeutet, dass im Zuge der Parallelrechnung für jeden Beamten, der
jünger als 50 Jahre ist, je nach Jahrgang ein eigener Beitragssatz
festgelegt wird - abhängig davon, wie stark der Bedienstete von der
Pension im alten System profitiert. Die GÖD verlangt hingegen, dass
der Beitrag für alle Beamten sofort mit dem Stichtag 1. Jänner 2005
auf 10,25 Prozent gesenkt wird.
Auch die Höchstbeitragsgrundlage will die GÖD für ihre Beamten
sofort eingeführt sehen.
Damit berücksichtigt die GÖD besonders auch die von der BS2/GÖD
übermittelte Stellungnahme.
Irene Janisch, Dienstrechtsreferentin der BS2 dazu. Vor allem für
die Arbeitnehmer unter 50 ist ein weiterführen höherer Beiträge für
fragwürdige reduzierte Auszahlungen keine Option mehr. Die Forderung
ist in Wirklichkeit eine Frage der Gerechtigkeit für die jüngeren
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst.
OTS0132 2004-09-16/11:54
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