• 15.09.2004, 13:13:42
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Afrikanische Frauenorganisationen danken Prammer für ihr Engagement gegen FGM

Wien (SK) Die Afrikanische Frauenorganisation Wien und ihre Partner
RISK in Schweden und VON in den Niederlanden danken der
SPÖ-Bundesfrauenvorsitzenden, II. Nationalratspräsidentin Barbara
Prammer herzlichst für ihr langjähriges Engagement gegen weibliche
Genitalverstümmelung FGM (Female Genital Mutilation). ****

Prammer hat am vergangenen Wochenende an einem EU-Daphne Meeting in
Stockholm teilgenommen und dort auch die Eröffnungsrede gehalten. Sie
betonte, wie wichtig die Unterstützung der afrikanischen Frauen bei
ihrem Kampf gegen diese gewalttätigen und menschenverachtenden
Praktiken ist, von der rund zwei Millionen Frauen und Mädchen
betroffen sind.

Das Engagement im Kampf gegen FGM wird unterdessen auch von der EU im
Rahmen von Daphne finanziell unterstützt. Das ermöglicht Schulungen
für sogenannte "Trainer", die bei der Aufklärung und Unterstützung
regionaler afrikanischer Organisationen als Multiplikatoren wirken.
Falsch verstandene Tradition erhalten diese unwürdigen Praktiken
aufrecht, die jedes Jahr Tausenden Mädchen und Frauen ein
schmerzliches und spätestens nach der Geburt eines Kindes ein
qualvolles Leben bescheren, das sie vom Leben in der Gesellschaft
ausschließt und nicht selten zum Tod führt.

Am Rande dieses Treffens führte Prammer Gespräche mit der
Schwedischen Sozialministerin Berit Andnor und der ehemaligen
EU-Kommissarin Anita Gradin. (Schluss) cs/mm

OTS0167    2004-09-15/13:13

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