Martinz: Koalition hat umgedacht und eingelenkt

EU-Förderagenden liegen weiter in der Hand von EU-Landesrat Josef Martinz

Klagenfurt (OTS) - Den Übertrag sämtlicher EU-Förderagenden an den Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) wollte die blau-rote Koalition heute in der Regierungssitzung beschließen. "Ich konnte ein Umdenken herbeiführen, denn der KWF ist als Förderer der heimischen Wirtschaft kompetent, aber kein technischer Abwickler der EU-Förderfälle für sämtliche regionale Projekte in Kärnten", so EU-Landesrat Josef Martinz nach der Regierungssitzung.

Einstimmig beschlossen wurde, dass der KWF nun eine Koordinierungsgruppe unter Beteilung sämtlicher sich im Land Kärnten befindlichen EU-Stellen und des EU-Referenten zu installieren habe. "Wir müssen gemeinsam festlegen, was Kärnten für die nächste EU-Strukturprogrammperiode für sich in Anspruch nehmen möchte und wir müssen mit einer Sprache sprechen", so Martinz weiter. Denn Kärnten müsse für die nächste Förderprogramm-Periode mit dem Bund verhandeln und stehe damit in direkter Konkurrenz zu den anderen Bundesländern.

Weiters werde ein Strategiepapier für die Verhandlungen erstellt, das festlegt welche Förderschwerpunkte Kärnten setzen wird.
Bisher habe Kärnten, so berichtet Martinz, jährlich 70 Millionen Euro von der EU erhalten. Er habe bereits im Juni ein Positionspapier in Brüssel übergeben, das die wesentlichsten Punkte für Kärnten beinhalte. "Als Grenzland werden wir einen besonderen Schwerpunkt in dieser Richtung setzen und auch Gehör finden", so Martinz. (Schluss)

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