• 14.09.2004, 14:08:27
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SPÖ-Strobl an FPÖ-Strache: "Nicht über ungelegte Eier gackern"

Wien (SPW-K) - "Dem Obmann der Wiener FPÖ, Gemeinderat Strache,
steht es schlecht an, im Zusammenhang mit Abgaben und Steuern auf
andere zu zeigen, ist doch seine Partei mitverantwortlich für die
extreme Belastungspolitik seitens der schwarzblauen Bundesregierung
und der daraus resultierenden höchsten Steuer- und Abgabenquote in
der Zweiten Republik", stellte Dienstag der Wirtschaftssprecher der
Wiener SPÖ, Gemeinderat Kommerzialrat Fritz Strobl, in einer Replik
im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen des FPÖ-Politikers
fest.

Mit seinen Behauptungen gegen Wien versuche Strache offensichtlich
von der katastrophalen Steuer- und Wirtschaftspolitik der FPÖ, die
weiten Kreisen der Bevölkerung sowie den Klein- und Mittelbetrieben
enorm schade, abzulenken, setzte Strobl fort. Einmal mehr stelle
Strache bloß Vermutungen auf und biete damit jedenfalls überhaupt
nichts Neues. Statt über ungelegte Eier zu gackern, wäre Strache gut
beraten, als Wiener Politiker endlich die Interessen der Wienerinnen
und Wiener zu vertreten und u.a. gegen die Bemühungen der
schwarzblauen Bundesregierung, im Zuge der gerade laufenden
Finanzausgleichsverhandlungen Wien wo immer nur möglich über den
Tisch zu ziehen, vehement aufzutreten. "Zwischen den Forderungen und
Kaffeesuddeutereien Straches als Wiener Gemeinderat und seinem
tatsächlichen Handeln in seiner Funktion als stellvertretender
Vorsitzender der FPÖ besteht jedenfalls eine tiefe Kluft. Das wissen
die Wienerinnen und Wiener. Auch deshalb sackt die Wiener FPÖ, wie
alle Umfragen bestätigen, in der Wählergunst weiterhin dramatisch
ab", schloss Strobl. (Schluss)

OTS0203    2004-09-14/14:08

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