Königsberger-Ludwig: ÖVP-Sicherheitssprecher Kössl verschleiert das wahre Ausmaß der Kriminalität

Wien (SK) "Man könnte glauben Kössl hat eine seiner alten Presseaussendungen wieder ausgeschickt, so sehr ähneln die Argumente, die er immer wieder vorbringt, einander und so wenig haben sie mit der Wirklichkeit zu tun", reagierte SPÖ-Abgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig am Dienstag auf die Aussagen des ÖVP-Sicherheitssprechers, der der SPÖ "Verunsicherungspolitik" vorwirft und behauptet, die Kriminalität sei "in den letzten Wochen und Monaten rückläufig". ****

"Vizebürgermeister Kössl sollte wenigstens die Zahlen des Innenministeriums ernst nehmen: Von einer rückläufigen Kriminalität kann keine Rede sein ! Die einzig positive Entwicklung der Sommermonate betrifft die Kriminalität in Wien. Im ganzen restlichen Bundesgebiet steigt die Anzahl der Straftaten nach wie vor: zwischen Jänner und Juli 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent, und das bei leicht sinkender Aufklärungsquote ( -0,43 Prozent)." führt Königsberger-Ludwig gegenüber dem Pressedienst der SPÖ aus und setzt mit einer Frage direkt an Kössl fort: "Als niederösterreichische Abgeordnete möchte ich den Amstettner Vizebürgermeister schon fragen, was er zu den katastrophalen Entwicklungen in unserem Bundesland sagt: Von Jänner bis Juli 2004 12,9 Prozent mehr Straftaten, minus 6,3 Prozent bei der Aufklärung und auch von Juni auf Juli dieses Jahres 7,7 Prozent mehr Kriminalität und 1,4 Prozent weniger Aufklärung. Gerade aus der niederösterreichischen Sicht möchte ich fragen, sieht so das 'mehr Sicherheit' aus, das Bundesminister Strasser angeblich dauernd umsetzt. Und sehen so die 'erfolgreichen Taten' aus, von denen Kössl spricht ?" (Schluss) up/mm

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