• 14.09.2004, 12:33:58
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Königsberger-Ludwig: ÖVP-Sicherheitssprecher Kössl verschleiert das wahre Ausmaß der Kriminalität

Wien (SK) "Man könnte glauben Kössl hat eine seiner alten
Presseaussendungen wieder ausgeschickt, so sehr ähneln die Argumente,
die er immer wieder vorbringt, einander und so wenig haben sie mit
der Wirklichkeit zu tun", reagierte SPÖ-Abgeordnete Ulrike
Königsberger-Ludwig am Dienstag auf die Aussagen des
ÖVP-Sicherheitssprechers, der der SPÖ "Verunsicherungspolitik"
vorwirft und behauptet, die Kriminalität sei "in den letzten Wochen
und Monaten rückläufig". ****

"Vizebürgermeister Kössl sollte wenigstens die Zahlen des
Innenministeriums ernst nehmen: Von einer rückläufigen Kriminalität
kann keine Rede sein ! Die einzig positive Entwicklung der
Sommermonate betrifft die Kriminalität in Wien. Im ganzen restlichen
Bundesgebiet steigt die Anzahl der Straftaten nach wie vor: zwischen
Jänner und Juli 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent, und das
bei leicht sinkender Aufklärungsquote ( -0,43 Prozent)." führt
Königsberger-Ludwig gegenüber dem Pressedienst der SPÖ aus und setzt
mit einer Frage direkt an Kössl fort: "Als niederösterreichische
Abgeordnete möchte ich den Amstettner Vizebürgermeister schon fragen,
was er zu den katastrophalen Entwicklungen in unserem Bundesland
sagt: Von Jänner bis Juli 2004 12,9 Prozent mehr Straftaten, minus
6,3 Prozent bei der Aufklärung und auch von Juni auf Juli dieses
Jahres 7,7 Prozent mehr Kriminalität und 1,4 Prozent weniger
Aufklärung. Gerade aus der niederösterreichischen Sicht möchte ich
fragen, sieht so das 'mehr Sicherheit' aus, das Bundesminister
Strasser angeblich dauernd umsetzt. Und sehen so die 'erfolgreichen
Taten' aus, von denen Kössl spricht ?" (Schluss) up/mm

OTS0142    2004-09-14/12:33

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