Solvay: Übernahme durch Salinen Austria prüfen

Winterauer: Nach Hiobsbotschaft für das Innere Salzkammergut ist Land gefordert

Linz (OTS) - "Das ist eine Hiobsbotschaft für das Innere Salzkammergut, das bekanntlich nicht gerade mit Arbeitsplätzen gesegnet ist!", so SP-LAbg. Reinhard Winterauer zur angekündigten Schließung der Solvay-Sodaproduktion in Ebensee. "Davon sind nicht nur die Arbeitsplätze bei Solvay, sondern auch einige Zulieferfirmen betroffen, vor allem der Grundstofflieferant, die Salinen AG".

In einem der drei Salzbergwerke wird die Sole für Solvay produziert. Es ist zu befürchten, dass es auch dort zu Maßnahmen kommen könnte. Winterauer: "Einmal mehr sieht man, was es heisst, wenn heimische Betriebe von Konzernzentralen im Ausland geführt werden. Bei den geringsten Überkapazitäten am Markt werden Betriebe geschlossen, wie bei Semperit oder bei Carrera".

Möglicherweise, so Winterauer, habe auch der fehlende Wasserrechtsbescheid von Grünen-Landesrat Anschober bei den Schließungsplänen eine Rolle gespielt.

Für die MitarbeiterInnen sei umgehend ein Sozialplan zu erstellen, fordert Winterauer. "Zudem ist das Land Oberösterreich gefordert, jetzt endlich für die Beschäftigung im Inneren Salzkammergut Investitionen zu tätigen. Es wäre auch zu prüfen, ob eine Übernahme der Solvay-Sodaproduktion durch die Salinen Austria möglich ist. Im restlichen Europa sind jedenfalls Salz- und Sodaproduktion meist in einer Hand", schließt der SP-Landtagsabgeordnete.

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