Stellungnahme der s Versicherung zum Thema Gehaltsumwandlung

Wien (OTS) - Ungetrübter Mut zur Gehaltsumwandlung

Dass angesichts der Finanzierungskrise des gesetzlichen Pensionssystems die Altersvorsorge durch kapitalgedeckte betriebliche und private Altersvorsorge ergänzt werden muss, ist landesweit unbestritten. Dass in Anbetracht der hinkenden Konjunktur und der hohen Lohnkostenbelastung kein großer Spielraum für großzügige betriebliche Altersvorsorge besteht, darf der Unternehmerschaft nicht übel genommen werden.

In Hinblick auf mehr Flexibilität und Eigenverantwortung zur Lösung der Pensionsproblematik wurde in Deutschland der Arbeitnehmerschaft ein Anspruch auf Umwandlung von Gehaltsbestandteilen zu Gunsten einer betrieblichen Altersvorsorge ermöglicht. Und prompt wurde dieser Impuls zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge weitaus häufiger in Anspruch genommen als das üppige, administrativ aufwendige Förderungsprogramm für die private Vorsorge in Deutschland.

In Österreich ist die betriebliche Altersvorsorge neben dem Pensionskassensystem auf die betriebliche Zukunftssicherung in Versicherungsform konzentriert. Im Rahmen der betrieblichen Zukunftssicherung kann der Arbeitgeber mit einem Beitrag bis zu EUR 300,- jährlich für den Dienstnehmer eine steuerfreie betriebliche Altersversorgung aufbauen. In einer richtungweisenden Klarstellung in den Lohnsteuerrichtlinien wurde die Möglichkeit eröffnet diesen Arbeitgeberbeitrag auch durch die einvernehmliche Umwandlung von bestehenden Bezugsansprüchen herbeizuführen.

Unverständlich in diesem Zusammenhang ist der Zick-Zack Kurs der Gebietskrankenkassen, die in einer bis heute unwiderrufenen Dienstgeberinformation zunächst die steuerliche Ansicht teilten um im Februar dieses Jahres zu erklären, dass die Bezugsumwandlung keinen Befreiungstatbestand für Sozialversicherungsabgaben darstellt.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich aber bereits alle führenden Anbieter - wie die Sparkassen Versicherung - auf die unklare Position des Sozialversicherungsträgers eingestellt und ein Modell entwickelt, das im öffentlichen Bereich und in jedem Betrieb für jeden Dienstnehmer anwendbar ist.

Dieses Modell kürzt - entgegen einer fälschlichen Darstellung in einem Artikel einer führenden Tageszeitung - keine Gehaltsansprüche und bedeutet für den Dienstnehmer keine Einbußen bei künftigen Gehaltsvalorisierungen oder gesetzlichen Pensionsansprüchen. Im Vordergrund dieses Modells steht der Steuervorteil, die Möglichkeit der Altersvorsorge vom unversteuerten Einkommen. Um diese Möglichkeit zu nutzen braucht der österreichische Dienstnehmer die Zustimmung des Arbeitgebers. Der Arbeitgeber wird für diese soziale Einstellung neben einem Imagegewinn mit einer Einsparung von ca. 25 EUR pro Mitarbeiter und Jahr (resultierend aus Einsparung von Kommunalabgabe, Dienstgeberbeitrag zum FLAV und Kammerumlage) entschädigt. Zigtausende Dienstnehmer im öffentlichen Bereich und in den Betrieben haben dieses steuerlich attraktive Modell bereits genutzt. Das transparente, leicht verständliche und einfach umsetzbare Angebot der Sparkassen Versicherung und die seriöse Beratung durch Mitarbeiter der Sparkassen-Gruppe werden zu einer weiteren Verbreitung dieses sinnvollen und notwendigen Durchführungsweges betrieblicher Altersvorsorge sorgen.

Rückfragen & Kontakt:

s Versicherung - Pressestelle
Mag. Thomas Steiner, Tel.:01/31381/419

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004