80 Jahre Fischer: Gala-Abend mit Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Sport

KR Josef Fischer feiert am 12. September seinen 75. Geburtstag

Ried im Innkreis (OTS) - 80 Jahre Fischer, 75 Jahre KR Josef
Fischer - zwei Anlässe, die die Firma Fischer gestern Abend, Samstag, dem 11. September, mit einem großen Gala-Abend am Firmensitz im oberösterreichischen Ried im Innkreis feierte. Viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Sport gratulierte zu den beiden Jubiläen. Unter den Ehrengästen waren unter anderem Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Alt-Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck, Landesrat Viktor Sigl, Dr. Hannes Androsch sowie die Skilegenden Toni Sailer, Karl Schranz, Harti Weirather, Michael von Grünigen und Thomas Stangassinger. Die alpinen Fischer-Rennläufer waren durch Rainer Schönfelder, Hans Knauss, Mario Matt, Stephan Görgl, Niki Hosp, Silvia Berger und die Geschwister Manuela und Manfred Mölgg vertreten. Das Nordische Weltcup-Team repräsentierten die Langläufer Claudia Künzel, Manuela Henkel, Viola Bauer, Per Elofsson, Mathias und Thobias Fredriksson, Silvio Fauner und Christian Hofmann sowie die Biathleten Ludwig Gredler und Wolfgang Perner.

"Glenn Miller Orchestra" als Geschenk der Firma an KR Josef Fischer

Als Geschenk der Firma Fischer an KR Josef Fischer trat das "Glenn Miller Orchestra" auf. Otto Pammer präsentierte auf Leinwand die "Pepi Fischer Erfolgsstory". Um Mitternacht überraschte Franziska Aigner ihren Opa Josef Fischer mit dem Lied "Happy Birthday". ORF-Moderator Rainer Pariasek führte durch den Abend.

KR Josef Fischer: "Ich freue mich, dass uns bei unserem Jubiläumsfest so viele liebe Menschen, langjährige Weggefährten, Freunde und Athleten die Ehre geben. Ich habe großes Glück gehabt, Teil dieser Erfolgsgeschichte von Fischer sein zu dürfen. Mit noch größerer Freude blicke ich in die Zukunft unseres Unternehmens, das in den allerbesten Händen ist."

Ing. Gregor Dietachmayr, Geschäftsführer der Fischer GmbH: "Ich habe anlässlich eines Firmen- und Geburtstagsfestes noch nie so viele positive Emotionen erlebt. Kommerzialrat Pepi Fischer hat die Firma zu dem gemacht, was es heute ist. Ein erfolgreiches High-Tech-Unternehmen, das international tätig ist."

Historischer Abriss - Meilensteine in der 80-jährigen Firmenchronik

1924: Josef Fischer senior gründet seine erste bescheidene Betriebsstätte für Rodeln und Leiterwagen. Schon im darauf folgenden Winter erweitert er seine Produktpalette auf Ski. 1929: Der Betrieb übersiedelt in die Rieder Griesgasse 11. 1936: Skierzeugung erfolgt arbeitsteilig, erste Anzeichen einer Serienproduktion. 1939: Die Skifabrik Fischer steht während des Zweiten Weltkriegs keinen Tag still. 1947: Leiterwagen, wichtige Transportmittel nach dem Krieg, werden erzeugt. 1957: Bereits ein Viertel der Produktion geht in das Ausland. Die größten Märkte sind Nordamerika und Deutschland. Tiefschlag am 15. November: Die Fabrik brennt. Neuaufbau und Erweiterung der Firma: Auf 8.000 m2 werden 50.000 Paar Ski produziert. 1958: Prof. Rudolf Ferch entwickelt das neue Logo: das Fischer- Dreieck. 1959: Josef Fischer sen. erliegt einem Herzinfarkt. Er hinterlässt als Lebenswerk eine der größten Skifabriken der Welt. Josef Fischer jun. und seine Schwester Selma Sturmberger führen die Geschäfte weiter. 1964: Egon Zimmermann holt sich bei den Olympischen Spielen in Innsbruck mit dem Fischer "Alu-Steel" Abfahrtsgold. Am 9. Oktober eröffnet Fischer am Stadtrand von Ried die neue Skifabrik. 1970: Mit der Entwicklung des Langlaufskis "Europa 77" bricht Fischer in eine skandinavische Domäne ein. 1973: Fischer übernimmt den Rieder Strumpf- und Strickwarenerzeuger Löffler. 1976: Abfahrts-Olympiagold für Franz Klammer mit dem Fischer "C4" in Innsbruck. 1980: Die Legende vom "Gasski": Der Schwede Thomas Wasberg wird Olympiasieger über 15 km mit einem superleichten Langlaufski, der die Fachwelt verblüfft. 1988: KR Josef Fischer eröffnet mit dem sowjetischen Sportminister die Skifabrik im ukrainischen Mukatschewo. 1989: Gründung der Fischer Advanced Composite Components (FACC): Mit der Entwicklung und Produktion von Composite- Leichtbauteilen wird die FACC Partner der weltweit größten Flugzeughersteller. 2002: Fischer kauft Anteile des japanischen Partners zurück und befindet sich wieder zu 100 Prozent in Familienbesitz. 2004: Mit der Produktion einer Langlaufbindung schließt Fischer die letzte Lücke zum Komplettanbieter im Skisport.

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