- 10.09.2004, 12:08:30
- /
- OTS0125 OTW0125
Billigdieselaktion des Landes wird trotz WK-Klage fortgesetzt
LH Haider: Erfolgreiche Initiative soll Bevölkerung finanziell entlasten - Bereits über 2,1 Mio. Liter an acht Betriebstankstellen abgegeben
Klagenfurt (LPD) - Die von der Wirtschaftskammer über den
Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb eingebrachte Klage gegen
die Billigdieselaktion des Landes wertete heute, Freitag,
Landeshauptmann Jörg Haider als Akt gegen die Interessen der Bürger.
Die erfolgreiche und von den Menschen rege angenommene Initiative
gegen überhöhte Treibstoffpreise werde bei den Betriebstankstellen
der Autobahnmeistereien und Straßenbauämter jedenfalls fortgesetzt.
Das Land gebe an seinen Tankstellen Diesel zum Einkaufspreis an
Privatkunden ab, um die Bevölkerung insbesondere die Pendler
finanziell zu entlasten und vor der ständigen Preistreiberei der
Konzerne zu bewahren, erklärte der Landeshauptmann. Außerdem wolle
man einen entscheidenden Impuls für ein niedriges Benzinpreisniveau
auslösen. Anzumerken sei, dass die Umsetzung dieses "Kärntner
Modells" bereits auch in anderen Bundesländern diskutiert werde, da
durch diese Aktion auch die anderen Tankstellen gezwungen worden
seien, ihre Preise im Sinne der Kärntnerinnen und Kärntner zu senken,
meinte Haider.
Startschuss für die Billigdiesel-Aktion war die Öffnung der
Betriebstankstelle beim Straßenbauamt Klagenfurt. Mittlerweile ist
günstiger Treibstoff auch in Hermagor, Greifenburg, Feldkirchen,
Friesach, Lieserhofen bei Spittal/Drau, Völkermarkt und Zauchen bei
Villach erhältlich. Insgesamt wurden bisher über 2,1 Mio. Liter an
diesen Standorten an Privatkunden abgegeben. Die Preise bewegen sich
zwischen 0,743 und 0,765 Euro pro Liter und sind damit niedriger als
bei anderen Anbietern.
(Schluss)
OTS0125 2004-09-10/12:08
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL






