• 08.09.2004, 11:19:43
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Schwarzböck: Mit Harmonisierung langfristige Sicherung der Pensionen gelungen

Eigenleistungen der Bauern werden im neuen System berücksichtigt

Wien (AIZ) - "Mit der Einigung der Bundesregierung auf einen
gemeinsamen Entwurf zur Harmonisierung der Pensionen wurde erstmals
ein einheitliches System für die Zukunft und eine gerechte Lösung für
alle Berufsgruppen geschaffen, die auch finanzierbar ist", begrüßte
heute der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der
Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck, den Beschluss der
Bundesregierung zur Harmonisierung der Pensionssysteme. Dem nun
vorliegenden Regierungsbeschluss sind mehrmonatige
Sozialpartnerverhandlungen vorausgegangen. Die bäuerliche
Interessenvertretung hatte sich von Anfang an in den
Verhandlungsrunden der Sozialpartner konstruktiv eingebracht und an
der Schaffung einer einheitlichen und langfristigen Sicherung unseres
Pensionssystems mitgewirkt.

Für gleiche Beiträge gibt es auch gleiche Leistungen

"Wir haben erreicht, dass die Eigenleistungen der Bauern bei der
Harmonisierung der Pensionssysteme berücksichtigt werden, aber es
gibt in keinem Punkt eine Bevorzugung der Bauern gegenüber anderen
Berufsgruppen. Der Grundsatz, dass es für gleiche Beiträge auch
gleiche Leistungen gibt, wird mit diesem Modell voll verwirklicht,
denn der Beitragssatz beträgt für alle Berufsgruppen 22,8%. Die
Differenz zum nominellen Beitragssatz der Bauern ist durch die hohen
Eigenbeiträge der Landwirte sowie durch das Fehlen vergleichbarer
Transferzahlungen für Arbeitnehmer wie etwa Arbeitslosengeld,
Notstandshilfe, Krankengeld erklärbar", erläuterte Schwarzböck.

Ungerechtfertigte Differenzierungen beseitigt

"Bisher hatten wir in der gesetzlichen Alterssicherung in
Österreich noch mehr oder weniger starke Unterschiede bei der
Einkommens- beziehungsweise Beitragsermittlung, unterschiedliche
Beitragssätze als auch Mindest- und Höchstbeiträge. Ziel der
Pensionsharmonisierung war es daher, ungerechtfertigte
Differenzierungen zu beseitigen und sicherzustellen, dass von einem
vergleichbaren Einkommen künftig ein gleicher Beitrag auf ein
Pensionskonto eingezahlt wird und gleiche Beiträge auch gleiche
Leistungen hervorrufen", erklärte Schwarzböck.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
AIZ - Agrarisches Informationszentrum, Pressedienst

Tel: 01/533-18-43,   mailto:pressedienst@aiz.info
   http://www.aiz.info
   FAX: (01) 535-04-38
OTS0090    2004-09-08/11:19

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