• 01.09.2004, 09:53:00
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  • OTS0036 OTW0036

Grüne/Jerusalem wehrt sich gegen falsche Behauptung von Brandsteidl.

Dichtung und Wahrheit aus dem Stadtschulrat: Eine Richtigstellung.

Wien (Grüne) - Zur Erinnerung: Für "völligen Blödsinn" hält die
Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) die Kritik
der Grünen an den Direktorenbestellungen. Sämtliche Beschlüsse seien
im Kollegium - bei dem die Grünen nicht anwesend waren - einstimmig
getroffen worden. Die Vorwürfe von Susanne Jerusalem seien eine
"Desavouierung der weisungsfreien Mitglieder " des Gremiums, so
Brandsteidl gestern gegenüber der APA.

"Das soll nicht unwidersprochen bleiben", so Gemeinderätin Susanne
Jerusalem. "Alle Aussagen von Präsidentin Brandsteidl zum Thema
Direktorenbestellung haben leider denselben Wahrheitsgehalt wie deren
Feststellung, die Grünen wären bei der Sitzung nicht anwesend
gewesen." Die Grünen stellen vielmehr klar, dass das Grüne
stimmberechtigte Mitglied, Karin Diaz den Raum vor der Abstimmung
verlassen hat, da die Grünen nicht bereit waren, das aktuelle Modell
zur Leiterbestellung mitzutragen. Im Raum hingegen blieb (die in
dieser Sektion nicht stimmberechtigte) Gemeinderätin Susanne
Jerusalem, um die profunde Diskussion mitzuverfolgen. "Nur gab es
leider wieder einmal keine", so Jerusalem.

Abschließend stellt Jerusalem fest, dass "ein Assessment, bei dem
die Mehrheit der Assessoren rote und schwarze SchuldirektorInnen und
InspektorInnen sind, wohl schwerlich als ‚objektiviertes' Verfahren
durchgeht".

Rückfragehinweis: Rückfragehinweis: Mag. Heike Warmuth, 4000-81814, http://wien.gruene.at

OTS0036    2004-09-01/09:53

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