- 31.08.2004, 15:05:31
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Seeber: Mehr EU-Geld für unsere Regionen
EU-Kommissar Jacques Barrot signalisiert Treffen mit Tiroler Landeshauptmann Herwig Van Staa bereits im November
Brüssel, 31. August 2004 (ÖVP-PK) "Künftig soll wieder mehr Geld
in die EU-Regionalförderungen fließen, vor allem zu Gunsten der
Berggebiete. Dafür werde ich mich besonders stark machen. Heute hat
der Regionalausschuss des Europäischen Parlaments beschlossen,
entsprechende Regionalfördermittel entgegen dem Willen des Rates
wieder anzuheben", sagte der Tiroler Europaparlamentarier Dr. Richard
Seeber in Brüssel. "Natürlich muss dabei mit dem nötigen Augenmaß
vorgegangen werden. Es kann aber kein Europa der blühenden Regionen
ohne die nötige finanzielle Stützung geben", betonte Seeber in der
heutigen ersten Sitzung des Regionalausschusses, in welcher der noch
amtierende EU-Regionalkommissar Jacques Barrot die Prioritäten 2007
bis 2013 vorstellte. ****
"Eine Konzentration allein auf Ziel-1-Fördergebiete wäre falsch.
Ziel-2-Gebiete wie etwa in Tirol, Vorarlberg oder Salzburg dürfen
nicht vernachlässigt werden. Es darf zu keinem Ungleichgewicht
innerhalb der sensiblen Berggebiete kommen", forderte Seeber, der
sich die Regionalpolitik als ein Hauptarbeitsfeld gewählt hatte.
"Notwendig sind auch flexiblere Abgrenzungskriterien. Obwohl das
durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen bei uns relativ hoch ist, muss
den kleineren und ärmeren Gebieten geholfen werden."
Auch die interregionale Zusammenarbeit solle vor allem durch die
Bereitstellung von mehr Fördermitteln gestärkt werden. "Das Europa
der Regionen muss zusammenwachsen. Europa darf an den Staatsgrenzen
nicht Halt machen. Heute ist ein überregionales Denken mehr gefordert
denn je", sagte Seeber.
In einem persönlichen Gespräch mit Seeber hatte sich Jacques
Barrot auch bereit erklärt, sich sofort nach seinem offiziellen
Dienstantritt als neuer EU-Verkehrskommissar am 1. November 2004 mit
dem Tiroler Landeshauptmann Herwig Van Staa und Verkehrsreferent LH-
StV Hannes Gschwentner zu treffen. Dabei soll über die spezifischen
Tiroler Problemfelder, wie den Brennerbasistunnel und die
Brennermautfinanzierung gesprochen werden. "Barrot stammt selbst aus
einer Bergregion Frankreichs. Er kennt die spezielle Problematik und
zeigt bereits jetzt Verständnis für die Probleme des alpenquerenden
Verkehrs", so Seeber abschließend.
Ein aktuelles Photo von MEP Dr. Richard Seeber und EU-Kommissar
Jacques Barrot kann in druckfähiger Qualität per Email unter
[email protected] angefordert werden.
Rückfragen: MEP Dr. Richard Seeber, Tel.: 0032-2-284-5648
([email protected]) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED
Pressestelle, Tel.: 0032-475-79 00 21 ([email protected])
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