• 31.08.2004, 10:50:25
  • /
  • OTS0067 OTW0067

Grüne kritisieren Direktorenbestellungen im Pflichtschulbereich

Wien (OTS) - Massive Kritik übte GR Susanne Jerusalem am Dienstag
in einem Pressegespräch der Grünen an am Vortag im Wiener
Stadtschulrat vollzogenen Bestellungen von DirektorInnen. Wie sie
ausführte, verlange das im Jahr 2001 von SPÖ und ÖVP präsentierte
"Wiener Modell", dass die Schulpartner in Ansehung der gesetzlich
vorgeschriebenen Festlegungen ein größtmögliches Ausmaß an
Mitgestaltung und Mitentscheidung erhalten. Dies geschehe jedoch
nicht: Vorschläge würden in vielen Fällen nics Schwarzen
Lehrervereinen und Gewerkschaften dahinter stehe.

Jerusalem legte sieben Beispiele vor, wo am Montag gegen
Wunschkandidaten entschieden worden sei, obwohl diese auch im
Assessment gut abgeschnitten hätten. Dafür, so Jerusalem, habe man
eine ungeeignete Kandidatin durchgedrückt, obwohl diese zunächst an
letzter, dann an vorletzter und zuletzt nur an dritter Stelle gereiht
worden sei. Jerusalem forderte eine Entparteipolitisierung der
Schule, die Vorschläge der SchulpartnerInnen sollten zum Unterschied
zu derzeit ernst genommen werden. Es wäre auch sinnvoll, das
Assessment außer Haus zu geben, um parteipolitische Mitwirkung oder
Einflussnahme zu verhindern.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel.:
4000/81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/ . (Schluss)
ull/rr

OTS0067    2004-08-31/10:50

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel