• 25.08.2004, 13:12:22
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Warum soll Noldi nicht in Athen sein?

Ein Kommentar von ASKÖ-Generalsekretär Michael Maurer

Wien (OTS) - Einigen Medienvertretern gefällt die Anwesenheit von
Noldi Grabner in Athen offenbar nicht. Die Frage ist nur: warum? Ein
Kommentar von ASKÖ-Generalsekretär Michael Maurer

Einige Medienvertreter machen es sich fast zum täglichen Vergnügen,
in unterzeichneten Glossen und solchen mit einem Pseudonym gegen
Arnold Grabner , Vorstandsmitglied des ÖOC, der Sporthilfe und der
ASKÖ vom Leder zu ziehen. Immer wieder wird auf den
"Olympia-Touristen" Noldi hingewiesen und dieser so hingestellt, er
nehme er sich zu wichtig und dränge sich überall auf.

Wahr ist viel mehr: Arnold Grabner nimmt in seiner (gewählten)
Funktion als ÖOC-Vorstandsmitglied schon oft bei Olympischen Spielen
die Möglichkeit wahr, als einer der wenigen so viel wie möglich
präsent zu sein und den SportlerInnen das Gefühl zu geben, ernst
genommen zu werden. Frage: Was ist dagegen einzuwenden?
Die Kritik oder Belustigung (je nachdem), die Journalisten mit ihren
zu erzielen glauben , wenn sie sich über einen der eifrigsten
Sport-Funktionär und Sport-Politiker lustig machen, kann nur als
äußerst zweifelhaft angesehen werden.

Es erheben sich einige weitere Fragen: auf welche journalistische
Kompetenz und Objektivität stützt man sich und verunglimpft jemanden,
der sich etwa seine Olympia-Gewand selbst bezahlt, die Reise selbst
bezahlt, selbst bezahlte Geschenke an die AthletInnen verteilt und
der als Vertrauter von ÖOC-Präsident Dr. Leo Wallner, von diesem
absolut begrüßt, in Athen weilt.

Außerdem: Noldi Grabner ist ein "Sport-Besessener" der positiven Art,
der sein Leben dem Sport genauso widmet wie das die SportlerInnen,
Betreuer und viele Medien-Vertreter tun. Er sitzt auch nicht die
meiste Zeit in irgendeinem VIP-Club herum, sondern unterstützt vor
Ort die AthletInnen.

Frage: wer von den Kritikern verbringt ganze Tage auch bei weniger
beachteten Sportarten wie Judo oder Schiessen, also nicht nur bei den
Highlights Leichtathletik, Tischtennis oder Schwimmen.
Und: wer zweifelt das Engagement eines Mannes an, der den Sport in
der Politik, im Parlament überhaupt erst salonfähig gemacht hat, der
seit Jahrzehnten gerade jungen, unbekannten SportlerInnen
Unterstützung zukommen läßt wie kein anderer und der sich stets
bemüht, quer über alle Grenzen jeden für Sport zu begeistern (denn
vorher läßt er nicht locker).

Ich finde, Arnold Grabner hat sich statt Belustigung vielmehr hohe
Anerkennung und Achtung verdient. Er feiert nicht sich selbst, er
feiert andere und unterstützt sie damit. So wie es auch berechtigter
Weise andere Sportfunktionäre der anderen Länder tun.
Das sollten auch jene zur Kenntnis nehmen, die von sich selbst in
Anspruch nehmen, ernst genommen werden zu wollen.

Michael Maurer
ASKÖ-Generalsekretär

OTS0130    2004-08-25/13:12

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