- 25.08.2004, 12:22:18
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Scheuch: Es zählt das Ergebnis bei der Harmonisierung
FPÖ begrüßt das Einschwenken von ÖVP-Landeshauptleuten auf FPÖ-Linie
Wien, 2004-08-25 (fpd) - Die koalitionsinternen Gespräche über die
Harmonisierung der Pensionssysteme befinden "auf einem guten Weg",
konstatierte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch bei einer heutigen
Pressekonferenz in Wien. Als Mindestforderungen der FPÖ nannte
Scheuch eine Verringerung bei den Schwerarbeiter-Abschlägen und die
Möglichkeit, nach 45 Arbeitsjahren in Pension zu gehen. "Was
vorrangig zählt ist das Ergebnis, weniger der Zeitpunkt", erklärte
Scheuch zu Terminfragen. *****
Der gänzliche Verzicht auf Frühpensions-Abschläge bei Schwerarbeitern
und nach 45 Arbeitsjahren bezeichnete Scheuch als "Idealforderungen".
Jetzt gehe das darum die ÖVP davon zu überzeugen, damit das
Verhandlungsergebnis diesen möglichst nahe komme. Einige
ÖVP-Landeshauptleute habe man ja schon überzeugt. Die FPÖ möchte, so
Scheuch, Arbeitnehmern mit 45 Beitragsjahren einen Pensionsantritt
vor dem offiziellen "Antrittskorridor" ermöglichen. Mit oder ohne
Abschläge müsse noch mit Experten abgeklärt werden.
Scheuch verwies in Sachen Pensionsantritt auf die private
Lebensversicherung, wo ja auch Beitrag, Dauer und Auszahlungsbeginn
und -höhe bei Abschluss festgelegt werden. "Mit dem persönlichen
Pensionskonto kann jeder für sich festlegen, wann er mit welcher
Pension zu rechnen habe. Wenn jemand früher in Pension gehen will und
dafür Abschläge in Kauf nimmt, sollte man ihm keine Hindernisse in
den Weg legen", erklärte der FPÖ-Generalsekretär.
Von einem Misserfolg könne man nicht sprechen, wenn die FPÖ ihre
Maximalforderungen zur Harmonisierung schlussendlich nicht
durchsetzen könne, betonte Scheuch. Schließlich spreche auch niemand
von einem Misserfolg, wenn er ein Auto kaufe, 20 Prozent Rabatt
fordere und dann schließlich nur zehn Prozent bekomme. "Dieses
Projekt wird kein Misserfolg sein. Denn im Gegensatz zu den
Sozialisten haben wir den Mut aufgebracht diese Sache anzugehen und
abzuschließen", erwiderte Scheuch auf die "Pflichtkritik" der SPÖ.
(Schluss)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
OTS0104 2004-08-25/12:22
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