Exekutivgewerkschafter: Strasser will wieder BeamtInnen einsparen

Geheime Ministerpläne zur Streichung weiterer Planstellen im Exekutivbereich

Wien (OTS) - (Die Exekutivgewerkschafter/ÖGB). Innenminister Strasser will in nächster Zeit rund drei Prozent der Dienstposten im Exekutivbereich einsparen. Das würde rund 800 BeamtInnen weniger bedeuten. Für die Exekutivgewerkschafter, den Vorsitzenden der Kriminalbeamtengewerkschaft Gottfried Haselmayer, den Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft Franz Pail, den Vorsitzenden der Justizwachegewerkschaft Franz Pauser und den stellvertretenden Vorsitzenden der Gendarmeriegewerkschaft Kurt Kaipel wäre die Umsetzung dieses Geheimplanes ein glatter Skandal.++++

"Der Minister will die BeamtInnen wie Zitronen ausquetschen und in der Öffentlichkeit stellt er sich als der Strahlemann dar. Dass die BeamtInnen schon weit über die Grenze des Erträglichen gehen müssen um einigermaßen für die Sicherheit zu sorgen ist dem Minister offensichtlich egal", kritisieren Haselmayer, Pail, Pauser und Kaipel.

Die Exekutivgewerkschafter verlangen eine massive Personalaufstockung, den sofortigen Stopp der missglückten Reformen und ein Ende der Verunsicherung der BeamtInnen.(ff)

ÖGB, 25. August
2004
Nr. 556

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Franz Fischill
Tel.: (++43-1) 534 44/510 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
Mobil: 0664/814 63 11
http://www.oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002