ARBÖ: Ferienende in weiten Teilen Europas sorgen für Stau und Stress auf der Autobahn

Ausflüge übers Wochenende bringen Grenzwartezeiten mit sich

Wien (OTS) - Wenn am Wochenende in Belgien, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, in Teilen der Niederlande, in Slowenien und in Tschechien sowie der Slowakei die Ferien zu Ende gehen, sind auf Österreichs Straßen Staus bereits vorprogrammiert. An den Grenzen Richtung Osten, aber auch an den Nord-Süd-Verbindungen wird es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Hervorzuheben sind dabei auf der A10, Tauernautobahn, die Tunnelportale des Tauerntunnels zwischen Flachau-Winkel und Zederhaus und des Katschbergtunnels zwischen Rennweg und St. Michael. Bei beiden Tunnelröhren ist mit Stau und Blockabfertigung in beiden Richtungen zu rechnen. Wartezeiten bis zu 3 Stunden sollten eingeplant werden, warnen die Experten des ARBÖ-Informationsdienst. Vor dem Lermoosertunnel, sowie vor dem Grenztunnel Vils/Füssen auf der B179, Fernpaß Bundesstraße, wird es ebenfalls zu Blockabfertigung kommen. Wie die ARBÖ-Verkehrsexperten berichten, sollte man für eine Fahrt über den Fernpass ebenfalls stundenlange Verzögerungen einplanen.

Auf der A8, Verbindung Salzburg-München, sowie auf der A93, Verbindung Kufstein-Rosenheim muss man mit starkem Verkehrsaufkommen und damit verbunden kilometerlangem zähfließendem Verkehr rechnen. Kommt es zu einem Unfall steht auf diesen Verbindungen Alles, warnt der ARBÖ-Informationsdienst. Auch in Südtirol, ist auf der A22, Brennerautobahn, vor der Mautstelle Sterzing, mit erheblichen Behinderungen rechnen.

Besonders hohes Verkehrsaufkommen prognostiziert der ARBÖ-Informationsdienst auf der A2, Südautobahn, auf der Nordumfahrung Klagenfurt. Hier sorgen der Ehrenthalerbergtunnel sowie der Falkenbergtunnel für Behinderungen. Der Zustrom zum Grenzübergang Karawankentunnel (SLO) wird in weiterer Folge ebenfalls erheblich sein. Auch in Spielfeld und über den Loiblpass wird man an den Grenzübergängen nach Slowenien in beiden Fahrtrichtungen viel Geduld aufbringen müssen, meldet der ARBÖ-Informationsdienst.

ARBÖ-Verkehrsexperte Stefan Sauer ist auch der Meinung, dass zahlreiche Österreicher die letzten heißen Wochenenden zu Kurzausflügen und Einkaufsfahrten in das benachbarte Ausland nutzen werden. "Namhafte Grenzübergänge, wie Nickelsdorf und Klingenbach sowie Heiligenkreuz sollte man meiden. Hier sind zum Teil stundenlange Wartzeiten sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise zu erwarten". Die Grenzübergänge Deutschkreuz, Pamhagen und Schachendorf sind eine ideale und zeitsparenden Variante.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Telefonnummer 050-123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.

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