Walch: Zusatzpensionen: "Sallmutter hauptverantwortlich dafür"

Wien, 2004-08-23 (fpd) - "Unerhört, unglaublich" mit diesen Worten kommentierte heute der Bundesobmann der Freiheitliche Arbeitnehmer Abg. Max Walch die Dienstordnungspensionen von ehemaligen Mitarbeitern der Sozialversicherungen. "Alleine diese Zusatzpensionen sind bis zu vier Mal so hoch wie die Pensionen der Kleinstpensionisten", so Walch weiter.****

"Ehemalige Mitarbeiter der Sozialversicherungen erhalten eine Dienstordnungspension, die zusätzlich zur ASVG-Pension ausbezahlt wird. Diese Sonderregelung steht auch künftig allen 18.000 vor dem Jahr 1996 in den Dienst eingetretenen Bediensteten zu. So erhält jemand in der Gehaltsgruppe F zusätzlich 2.500 Euro und jemand in der Gehaltsgruppe C 4.060 Euro 14 Mal im Jahr. Diese Beschäftigten der Sozialversicherung sind überprivilegiert, das gehört schnellstens abgestellt", meinte Walch.

"Was für die Politiker gilt, muß auch für Funktionäre der Sozialversicherungen gelten. Unter dem Ex-Hauptverbandschef Sallmutter wurden erst diese Privilegien auf Kosten der Versicherten geschaffen", sagte Walch. (Schluß)

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