Darabos: Regierung soll ihr Pensionsmodell zurückziehen

SPÖ gegen Abschläge für Schwerarbeiter

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos
appelliert an ÖVP und FPÖ, ihr Pensionsharmonisierungsmodell zurückziehen. Es gebe bereits zahlreiche Wortmeldungen von Vertretern der Regierungsparteien, die das Regierungs-Modell als sozial unausgewogen bezeichnen. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführern legt jenen, die mit diesem Modell unzufrieden sind, nahe, sich dem Pensions-Modell der SPÖ anzuschließen. Darabos forderte zumindest das Einfließen einer Schwerarbeiterregelung, die denen, die sehr lange und schwer für Österreich gearbeitet haben, einen gesicherten und gerechten Lebensabend sichern solle. Abschläge für Schwerarbeiter lehne die SPÖ entschieden ab. ****

Kritik übte Darabos daran, dass sich die FPÖ offenbar von ihrer Forderung verabschiedet habe, wonach für Schwerarbeiter künftig schon mit 60 ein Pensionsantritt ohne Abschläge möglich sein soll. Jene 2,1 Prozent Abschlag für Schwerarbeiter, die jetzt im Raum stehen, seien "nicht gerechtfertigt und nicht zumutbar". Es könne nicht sein, "dass man als Schwerarbeiter damit rechnen muss, dass man von der Pension, die man sich erwartet hat, 20 Prozent verliert", kritisierte der SP-Geschäftsführer. Die FPÖ solle nicht nur in der Öffentlichkeit ihre Ablehnung artikulieren, sondern "auch im Parlament dafür sorgen, dass das so nicht beschlossen wird".

Ebenso wie SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer sei er für eine Anhebung im Gesundheitssystem, so Darabos auf Nachfrage. Es sei nicht einzusehen, dass hier "oben zugemacht wird". Darabos kann sich vorstellen, die Höchstbeitragsgrundlagen auf 4.500 bis 5.000 Euro anzuheben. (Schluss) ps/mm/ws

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